Regierende und Regierte – eine politische Missbrauchsbeziehung

Gastbeitrag von Max Reinhardt: Instagram Selbstbestimmtheit

Das Verhalten des derzeit herrschenden Machtapparats, des Staats oder vom finanziell-politischen Komplex, von dem was Ernst Jünger “das Gewölk” nennen würde, lässt sich sehr gut mit dem Verhalten eines Narzissten vergleichen. Ein Narzisst wird sein Opfer missbrauchen, misshandeln, ausnutzen und ihm dreist ins Gesicht lügen. Sowohl das Opfer als auch der narzisstische Täter wissen was abläuft – das Opfer weiß, dass es missbraucht wird und der Narzisst weiß, dass er sein Opfer missbraucht. Der Missbrauch ist offensichtlich. Und dennoch sagt der Narzisst: «Ich verhalte mich völlig richtig. Ich missbrauche dich nicht.» Er lügt seinem Opfer immer wieder dreist ins Gesicht – und alle wissen, dass es eine Lüge ist.

So sagt der Narzisst seinem Opfer: «Schau, du bist so schwach und ich so mächtig, dass ich dir offen ins Gesicht lügen kann. Wir wissen beide ganz genau wie ich dich missbrauche und misshandle. Und ich kann mir das erlauben, weil ich so toll und mächtig und du so schwach und feige bist.»

Das ist die vernichtende Botschaft – und so werden die psychischen Abwehrkräfte des Opfers gebrochen. Das Opfer wird darauf konditioniert, Opfer zu sein. Der Narzisst bewirkt durch diese offene Zurschaustellung seiner Macht eine Erniedrigung des Opfers, was ihn noch mächtiger macht.

Beschreibt das nicht auch genau die derzeitige Beziehung zwischen Regierung und Bevölkerung?

Anhand von Doppelstandards bei Corona-Maßnahmen und Black Lives Matter Massendemonstrationen zeigt der Machtapparat eindrucksvoll, was er von der Bevölkerung hält. Das Gewölk zeigt vor lauter narzisstischer Arroganz ganz offen, wie sehr es die Bürger verachtet und für wie dumm es das Volk hält. Und dabei wird so offen gelogen, dass alle Beteiligten wissen, dass es eine Lüge ist – die dennoch geschluckt wird. So sagt der Leviathan seinen Sklaven: „Ich kann es mit euch machen – und ihr wisst es. Ihr seid schwach und ich bin stark. Ich kann euch offen anlügen und ausbeuten – und ihr könnt nichts dagegen tun. Widerstand ist zwecklos. Schaut zu, wie ich euch misshandle und vergesst nie, wer hier das Sagen hat!“

Und aus dieser alltäglichen Unterdrückung entsteht das Stockholm-Syndrom des Normalbürgers – denn er akzeptiert die Herrschaft des Gewölks in immer weiter zunehmendem Wissen um dessen Natur. Weil es einfacher ist, sich den eigenen Käfig in billiger goldener Farbe zu streichen als auszubrechen. Es ist leichter sich die Dinge schönzureden und mit der Lüge zu leben, als etwas zu verändern. Und weil diese Einsicht so manches fragile Ego zerstören würde, müssen die Augen nun umso fester verschlossen werden.

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