Die kriminelle Vergangenheit von George Floyd

Afroamerikaner wurde 2007 wegen bewaffneten Raubüberfalls zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt

Überall auf der Welt wird gegen den Tod des Afroamerikaners George Floyd protestiert, der bei seiner Verhaftung, weil er dem Vernehmen nach mit einer gefälschten 20-Dollar-Banknote Zigaretten bezahlen wollte, ums Leben kam. So auch in Wien, wo sich 50.000 Personen – weitgehend unter Missachtung der Coronavirus-Abstandsregeln – versammelten, um gegen „Rassismus“ zu demonstrieren. Und die Medien sind voll mit Berichten, in den über angeblich systematischen Rassismus gegenüber Afroamerikanern in den USA geklagt wird.

Weitgehend verschwiegen wird hingegen die Vergangenheit von Floyd, die ihn nicht gerade als Unschuldslamm erscheinen lassen. Denn der Afroamerikaner kam mit dem Gesetz in Konflikt, und zwar nicht nur aufgrund von Bagatelldelikten. Dazu berichtete am 31. Mai die renommierte britische BBC, dass Floyds Leben nach einem abgebrochenen Studienjahr in Kingsville, Texas, „eine andere Wendung nahm mit Verhaftungen wegen Diebstahls und Drogenbesitzes, die 2007 in einem bewaffneten Raubüberfall gipfelten, für den er zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde“.

Einige Medien berichten sogar, dass es sich bei dem bewaffneten Raubüberfall um eine sogenannte „Home invasion“ gehandelt hat. Am 28. Mai berichtete die „New York Post“: „2007 wurde Floyd wegen eines bewaffneten Raubüberfalls im Zuge einer Home invasion in Houston angeklagt, bei der sich ein anderer Mann laut Gerichtsakten als Angestellter des Wasserwerks ausgab, um sich Zutritt in die Wohnung einer Frau zu verschaffen.“

[Autor: B.T. Bild: Wikipedia/Lorie Shaull Lizenz: CC BY-SA 2.0]

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