Kommentar zu Die RAF ist tot – Es lebe die Antifa? von Selbstdenker

@astuga:
Die Antifa rekrutiert sich größtenteils aus dem missratenen Nachwuchs der sogenannten “Elite”.

Äußerlich versuchen sie sich so zu präsentieren, als würden sie die “Elite” ablehnen. Faktisch genießen diese Wochenendrevoluzzer sämtlich Annehmlichkeiten ihrer gutsituierten und bestens vernetzen Eltern. Alles was die Antifa macht, wird von der “Elite” toleriert.

In früheren Zeiten die Arbeiterschaft und heutzutage verschiedene Minderheiten, die entlang eher willkürlicher Kriterien definiert werden, sind für diese Gestalten nur als Mittel zum Zweck interessant.

Ein gängiger Irrtum ist es die Kommunisten als Besitzlose einzuordnen. Häufig ist das genaue Gegenteil der Fall. Die tatsächlich oder vermeintlich Unterprivillegierten werden lediglich als Legitimationsbehelf und als menschliches Schutzschild vorangestellt.

Kommunisten lehnen nicht materielle Privillegien für sich ab, sondern deren rechtmäßigen Erwerb unter Marktbedingungen. Sie ersetzen rechtmäßig erworbenes Eigentum durch gewaltsam an sich gerissenen Besitz.

Sie ersetzen ein auf Meritokratie basierendes System durch ein auf Status basierendes Klassensystem.

Viele, die heute der “Elite” zurechenbar sind, lehnen den Markt ab, obwohl er ihnen den Aufstieg ermöglicht hat. Für jemanden, der seinen Status behalten aber nichts dafür tun möchte, stellt der Markt tatsächlich eine Gefahr dar.

Die Antifa hat ein ähnliches Verhältnis zur “Elite” wie FM4 zum ORF.

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