Bayern: Südtirol mal 6

ZAHLEN ZUM TAG. Im deutschen Nachbarland breitet sich das Virus noch viel stärker aus als in der italienischen Provinz.

Die Grenzen zu Deutschland werden geöffnet, jene zu Italien bleiben zu. Zumindest vorerst: Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) will die Lage kommende Woche neu bewerten. Immerhin: Schallenberg attestierte, dass sich die Entwicklungen in Teilen des südlichen Nachbarlandes, wie Südtirol, beruhigt hätten.

Ein Vergleich zwischen dem deutschen Bundesland Bayern und der autonomen italienischen Provinz Südtirol unterstreicht das: Bayern hält bei 47.298 bestätigten COVID-19-Infektionen. Allein in den vergangenen sieben Tagen sind nicht mehr so viele wie im März oder April dazugekommen, aber halt doch noch 562. In Südtirol ist die Zahl dagegen nur um vier auf 2597 gestiegen.

Das ist natürlich relativ: In Bayern entspricht der Zuwachs pro 100.000 Einwohner 4,3, in Südtirol 0,7. Sprich: In Bayern breitet sich das Virus sechs Mal stärker aus.

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