Kommentar zu Zur Psychodynamik einer Pandemie von Cora

Die selben Medien die 2015 das offenhalten der Grenzen als einzig mögliche Form hielten, um der Flüchtlingskrise zu begegnen, haben nun die Abschottung und das Ziehen von Grenzen, insbesondere die der Nationalstaaten als einzigen Weg hingestellt, und jeden Wissenschaftler, der was anderes sagte, als Scharlatan verurteilt. Eine 180-Grad-Wende, die sie damit hingelegt haben. Wiederum fehlt die stille Einkehr dieser Narzissten, sich eines Bessren zu besinnen, die ursprüngliche Entscheidung, so richtig sie sich auch im ersten Moment angefüllt hat, zu revidieren. Aber das käme ja einer Kränkung gleich, diese ewigen Narzissten müssen daher immer mit ihrer ersten Fehlentscheidung leben, das ganze Leben hindurch, weil sie die Kränkung des Irrtums nicht aushalten. Das nenne ich arm und dumm.

vor allem hat sie das besonders in der Flüchtlingskrise etablierte Narrativ der Weltoffenheit ins Wanken gebracht. Plötzlich sind Themen wie Eindämmung, Begrenzung oder Abschottung wieder rehabilitiert. Auch die Nationalstaaten haben sich als die einzig handlungsfähigen Akteure gezeigt,

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