Kommentar zu Trump will die Antifa verbieten – Esken solidarisiert sich mit ihr von TE2020

Das kann ich bestätigen, da ich auch in den USA gelebt habe. Meine Erfahrungen mit der US-Polizei sind allerdings durchweg positiv. Die Struktur der US-Gesellschaft ist auch stark durch Einwanderung charakterisiert und dadurch überwiegend sehr heterogen. Das führt zu unterschiedlichem Rechtsverständnis, was ja in Deutschland nun auch beobachtbar ist. In Amerika ist der Besitz einer Waffe oft gleichbedeutend mit einer Risiko-Lebensversicherung. Selbst in Alaska mit einer Einwohnerdichte von unter 1 auf 20 Quadratkilometer ist Waffenbesitz recht verbreitet. Ansonsten hat Cabanero alles Wesentliche gesagt.

Gleichzeitig ist der Protest kein Rassenkonflikt. Das ist politischer, ideologischer Kampf, welcher in der Form für die USA jedenfalls ungewohnt ist – im Gegensatz zu Europa. Die gemeinsame Parallele besteht nunmehr darin, das lediglich Vorwände gesucht werden, um Unruhen vom Zaune zu brechen die sich gegen den Staat richten und in der Perspektive Konturen verwischen sollen. Das ist die Lunte ans Pulverfass, weil damit schwelende Konflikte anderen Ursprungs aufgeheizt und entzündet werden. Das erklärte Ziel ist – zunächst – Chaos.

Da die Weltwirtschaftslage und die Situation des Finanzsystems „allseits bekannt“ sind, wird es demnächst abwärts gehen. Diesen Umstand wollen die „Protestler“ nutzen, ihre eigene unheilvolle Agenda umzusetzen. Sehr gut verständlich wird das am letzten Tagebucheintrag Josef Goebbels‘, der als strategischer und taktischer Fahrplan zu sehen ist.

Niemals vergessen werden darf dabei, dass Faschismus nicht exklusiv „Rechts“ ist. Gerade das Befürworten und Ausleben von Gewalt sind linke Mittel im doppelten Wortsinn: link (jemanden linken). Wenn also Politiker im Bundestag ihre Antifa-Mitgliedschaft glorifizieren und für deren Finanzierung werben, ist klar, wo die Faschisten sitzen, die gern das deutsche Volk in Bomber-Harris-Manier in die Vernichtung treiben wollen. Da gibt es keinen Unterschied zum Holocaust.

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