Portrait eines medialen Guru-Artefakts: Karl Lauterbach

Auch Nicht-Opernfans kennen die Schnellsänger-Arie: „Figaro hier, Figaro da …“ des Barbiers Figaro aus Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ (Il Barbiere) und/oder aus Mozarts „Figaros Hochzeit“. An diese Arie fühlt man sich erinnert, wenn man derzeit die ARD/ZDF-Talkrunden zu „Corona“ verfolgt. Lauterbach hier. Lauterbach da: bei „Markus Lanz“, „Anne Will“, „Hart aber fair“, „Maybrit Illner“, „Maischberger“ – oft mehrmals in kurzen Abständen. All das ist nicht neu. Seit zehn Jahren gilt die vormalige „Fliege- (jetzt der Offener-Kragen-) Karl“ selbst in Parteikreisen als „Karlchen Überall“ und als „die begnadetste Ich-AG des Bundestages“. Lauterbach selbst begründet seine aktuelle Omnipräsenz am 25. Mai 2020 auf Facebook wie folgt: „Talkshows haben eine große Wirkung für die Bewältigung der Pandemie. Ein Zuchtmeister bin ich nicht. Ich sehe es nur als meine Pflicht an, die Menschen über die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse aufzuklären.“

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