Virologenkämpfe und Spiegel-Fechtereien

Unsere Lieblings-Virologen Drosten und Kekulé bewerfen sich mit (hoffentlich nicht infektiösen) Wattebäuschchen, und der Spiegel will das Robert Koch Institut umbenennen. Außerdem konnte erstmals bewiesen werden, dass ein Leben im Amt auch mit AfD-Stimmen möglich ist. Ach, ein Gericht korrigiert „correctiv“. Ja, Freunde, da ist was los! Nachdem Merkel und ihre Strategen die Wirtschaft gekonnt zum Einsturz gebracht haben, und sich die Nebel nach der gezielten Sprengung so langsam verziehen, müssen wir mal ein paar Zahlen anführen. Laut Corona-Hitparade im Spiegel beklagen wir in Allemannda knapp 8.500 Corona-Tote (also Menschen, die mit, nicht zwingend an Corona gestorben sind). Diese Zahlen haben in etwa die Valenz von Zahlen wie diesen: „Pro Jahr sollen 13.000 Menschen in Deutschland vorzeitig an Autoabgasen sterben.“ (Spiegel 2019) Oder diesen: „Wegen der Hitzewellen 2003, 2006 und 2015 seien insgesamt 19.500 Menschen ums Leben gekommen.“ (SZ 2019) Sollen, seien, könnten, hätten, müssten – nur gelegentlich garniert mit der Beilage: Unter Wissenschaftlern ist diese und jene Erhebung umstritten. Das führt uns zu unseren Corona-Wissenschaftlern und der Drosten-Studie, wegen der Kindergärten und Schulen immer noch geschlossen sind. Murks, sagen die einen, zu denen nun auch der Virologe Alexander Kekulé gestoßen ist, was wiederum Drosten zurückpesten lässt, Kekulé sollte erstmal selbst etwas publizieren. Vergleichsweise ungeschoren ist bislang das Robert Koch Institut davon gekommen. Da wird sich doch noch mehr finden lassen, außer dass sich die Herrschaften ständig widersprachen, was selbst Merkel bitter aufstieß. Der Spiegel ist also in die Archive hinab gestiegen und fand dort heraus, dass der Namensgeber Robert Koch schon 110 Jahre tot […]

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