Kommentar zu Rechnet mit Erfolg für Kalbitz: Gauland stellt sich erneut gegen Meuthen von Diogenes

„Das ist erstmal kein Machtkampf, sondern eine juristische Frage.“

Also sprach Alexander der Weise.

Und das müssen alle verstehen.
Denn die AFD ist eine bürgerliche Partei und keine Führer-Bewegung.

Weil das so ist, hat die AFD eine Satzung (welche keine Operetten-Satzung ist, sondern ernst gemeint ist). Und sie hat ein Programm, das ihre Ziele definiert, ihre Wertvorstellungen und ihre Abgrenzung zu politischen Gegnern.

Organe der Partei, also u.a. der Vorstand, haben die Aufgabe, in gewissen Situationen Entscheidungen zu treffen. Z.B. in der Frage, ob ein Mitglied mit Wort und Tat (noch) in dem Rahmen ist, den das Parteiprogramm festlegt, oder ob es gegen eine Regel verstoßen hat. Und ggf. Maßnahmen beschließen.

Da der Vorstand kein Führer ist, ist gegen einen Vorstandsbeschluß Revision möglich. Darum kann es geschehen, daß festgestellt wird, daß der Vorstand bei seiner Entscheidungsfindung (einen) bestimmte(n) Fehler gemacht hat, und /oder falsche/unvollständige Informationen hatte.

Wenn das festgestellt wird, wird der Beschluß r ü c k g ä n g i g g e m a c h t.

Rückgängig-machen ist ja groß in Mode. Rückgängig durch Merkel-Macht.
Die AFD stellt das Recht über die Macht