Kommentar zu Mit AfD-Stimmen gewählt: SPD strebt Parteiausschluß von Bürgermeister an von Suedbadischer Revoluzzer

„Der AfD-Stadtrat Christian Beßler teilte anschließend mit, für Schulz gestimmt zu haben, weil er ihn für den kompetenteren Kandidaten halte.“ Stimmt das?
Denken wir einmal ein bisschen um die Ecke!
Es gibt zwei Wahlbündnisse zu je 12 Mitgliedern. Das eine Wahlbündnis legt sich auf den Kandidaten A fest das andere auf den Kandidaten B. Nun weicht ein Mitglied eines Wahlbündnisses von der Abmachung ab und wählt den Kandidaten des anderen Wahlbündnisses! Der AfD-Stadtrat wählt in Wirklichkeit (in geheimer Wahl!) aber den Kandidaten des unterlegenen Wahlbündnisses!
Was würde ich als AfD-Stadtrat in diesem Fall im Wissen um die politischen Folgen machen? Ich würde natürlich behaupten, dass ich den Kandidaten des siegreichen Wahlbündnisses gewählt hätte! Das Risiko, dass sich der Abweichler des einen Wahlbündnisses, der in Wirklichkeit den Kandidaten des anderen Wahlbündnisses gewählt hat, outet, ist nahezu null!
Bei solchen Konstellationen können AfD-ler zukünftig richtig „Rambo-Zambo“ machen!