Razzia im Frankfurter Bahnhofsviertel: Polizei kämpft gegen Drogenhandel

Junge Freiheit

FRANKFURT/MAIN. Die Frankfurter Polizei hat in der Nacht zum Freitag das Bahnhofsviertel durchsucht. Bei der Großrazzia waren 450 Beamte im Einsatz gegen Drogenhandel und organisierte Kriminalität, teilte die Polizei mit.

Bordelle und Kneipen, die als Rückzugsräume von Kriminellen gelten, standen im Mittelpunkt der Durchsuchungen. „Wir wollen damit den Kontrolldruck auf Straftäter weiter erhöhen“, sagte Polizeipräsident Gerhard Bereswill der Nachrichtenagentur dpa. So solle den Kriminellen gezeigt werden, „daß es so nicht geht“.

Verdeckte Maßnahmen bereiteten den Einsatz vor

Nach ersten Informationen gab es sieben Festnahmen. Sie stünden im Zusammenhang mit dem Rauschgifthandel.

Der Einsatz war am Donnerstag bereits mit verdeckten Maßnahmen vorbereitet worden. Zudem waren an der Razzia Steuerfahnder und Lebensmittelkontrolleure beteiligt.


(ag)

 

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