Fundstück: Johannes Kahrs: Nächtlicher Telefonterror beim politischen Gegner

AchGut

(Fundstück von Dirk Maxeiner)

Die AfD hat gestern nach Attacken des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs den Plenarsaal verlassen. Der ist schon öfter auffällig geworden. Wie schildert ein Bericht der FAZ aus dem Jahre 2009. Darin heißt es unter anderem: “Auch Strategen machen Fehler. Kahrs macht einen großen 1992. Die damals 22 Jahre alte Silke Dose, linke Gegnerin von Kahrs im Hamburger Juso-Vorstand, erhält nachts anonyme Anrufe, in denen der Anrufer teils auflegt, teils schweigt oder sie mit Sätzen wie „Ich krieg dich, du Schlampe“ bedroht. Die junge Frau beantragt eine Fangschaltung. Im Mai 1992 tappt der damals 28 Jahre alte Kahrs zweimal in die Falle, als er gegen drei Uhr morgens seinen Telefonterror ausübt. Es kommt zu einem Gerichtsverfahren, das mit einem Vergleich endet. Kahrs erklärt sich bereit, 800 Mark Bußgeld an eine gemeinnützige Organisation zu zahlen.” Und dass es sich dabei nicht um einen jugendlichen Ausrutscher, sondern um aktuelle Methode handelt, zeigt dieser Beitrag von 2016 aus der Huff-Post: “SPD-Bundestagsabgeordneter beleidigt Schülerin als “Schlampe

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