“Kurier” rechnet Österreichs erzwungene Vollbremsung und Willkür-Maßnahmen schön

Die österreichische Bevölkerung wird unvermindert mit Panik-Informationen geflutet, sowohl was die Eigenschaften des Coronavirus, als auch dessen tatsächliche Gefährlichkeit betrifft. So titelte etwa der Kurier heute, nach „23 Tagen Shutdown“: „Haben wir bisher gemeinsam 15.000 Corona-Tote pro Monat verhindert?“ Und fügt gleich panikartig hinzu:

Ein Anstieg wie Mitte März hätte in Österreich furchtbare Zustände bringen können.

Rechnung mit Horrorzahlen

Der Kurier wagt sodann eine „Rechnung, die mit Sicherheit nicht ganz richtig ist“, die uns eine Ahnung – oder doch eher Panik? – davon geben solle, „was möglich sein hätte können“. Laut Rechnung des Kurier wären ohne die schwarz-grünen Regierungsmaßnahmen bis jetzt mindestens 14.250 Personen verstorben bei insgesamt 750.000 Corona-Erkrankten.

Diese schauerliche Zahl entspricht 0,16 Prozent der Bevölkerung. Sie ist damit weit, weit weg davon, dass „jeder jemanden kenne, der am Virus gestorben ist“, wie es Bundeskanzler Sebastian Kurz vor zehn Tagen prophezeite. Diese schauerliche Zahl entspricht auch gerade einmal den Corona-Toten in Italien mit seinen 60,4 Millionen Einwohnern nach der höchst zweifelhaften Zählweise der John Hopkins.

Willkürliche Regierungsentscheidungen

Die Absicht ist eindeutig: Die schwarz-grüne Regierung hat eine wirtschaftliche Vollbremsung mit allein bis Ende März 200.000 zusätzlichen Arbeitslosen und 400.000 Arbeitnehmern in Kurzarbeit erzwungen. Sie hat viele halbausgegorene Beschlüsse gefasst, die logisch nicht wirklich einen Sinn ergeben: Warum können die Österreicher ab nächster Woche in Geschäften mit bis zu 400 Quadratmetern einkaufen und nicht bei bis zu 4.000 Quadratmetern? Warum wird die Matura schriftlich, aber nicht mündlich abgehalten (genau umgekehrt zu Italien, wo sie mündlich, aber nicht schriftlich durchgeführt wird)?

Unzensuriert hat sich die Zahlen jedenfalls genau angeschaut und kommt zu dem Ergebnis, dass die Regierungspropaganda der Mainstream-Medien, die durch eine von ÖVP, SPÖ und Grünen genehmigte Sonderfinanzierung gesichert scheint, Kanzler Kurz beim verzweifelten Versuch helfen soll, irgendwie aus der selbstgegrabenen Grube wieder herauszukommen, ohne das Gesicht zu verlieren und möglichst mit Strahler-Image.


Der Beitrag “Kurier” rechnet Österreichs erzwungene Vollbremsung und Willkür-Maßnahmen schön erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.