Die Stahlfeder über das „Utagramm der Woche“

Uta Ogilvie hat an einem Montag Ende Januar 2018 etwas für eine eher bürgerliche Mutter und Hausfrau recht Ungewöhnliches gewagt, als sie sich ganz allein mit einem rosa „Merkel muss weg“-Schild in Hamburg auf den Jungfernstieg stellte, nachdem sie erkannt hatte, dass Merkel – oder besser gesagt, das System Merkel – dieses Land und damit auch die Zukunft ihrer Kinder zerstört. Ihr Selfie mit dem rosa Schild ging viral, und als sie die Aktion eine Woche später wiederholte, war sie nicht mehr allein. Eine weitere Woche später hatte sie bereits über 100 Mit-Demonstranten, aber auch gleichzeitig die Antifa in so großer Zahl am Hals, dass die Polizei mit Wasserwerfern anrücken musste. Dabei genügte es den linken Chaoten nicht, die halbe Stadt lahmgelegt und mal wieder jeden Regierungskritiker als „Nazi“ zu verunglimpfen – nein, die harmlose Frau wurde zusammen mit ihrem Vater auf dem Weg zur Demo körperlich angegriffen, das Schild wurde ihr entrissen und zerstört, und in der Nacht davor wurde ein Anschlag auf ihr Wohnhaus vor den Toren Hamburgs verübt mit einem Sachschaden von 50.000 Euro. Obwohl Uta Ogilvie sich zum Schutz ihrer Familie danach von der Demo zurückzog, wurde sie auf linken Blogs mit Hass und Häme überschüttet, beschimpft, bedroht, in ihrer Privatsphäre ausgespäht und in die rechtsextreme Ecke gestellt, wo sie definitiv nicht hingehört. Es gab sogar noch einen zweiten Anschlag, diesmal auf das Bremssystem des Autos ihres Ehemanns. Wie das halt so ist bei Andersdenkenden, und seien sie noch so gemäßigt – die linken Verbrecher schrecken noch nicht einmal vor versuchtem Mord an Unbeteiligten zurück. Man stelle sich nur einmal kurz vor, was gewesen wäre, wenn der Mann auf der Autobahn bei voller Fahrt die Kontrolle über sein  Fahrzeug verloren und eine Massenkarambolage mit zahlreichen Toten verursacht hätte.

Auch wenn sie aus Sicherheitsgründen nicht mehr demonstriert hat: Den Linksterroristen ist es nicht gelungen, Uta Ogilvie zum Schweigen zu bringen. Auf Facebook und Twitter heizt die mutige Frau den Mächtigen nach wie vor kräftig ein, und sie wurde in ganz Deutschland zu einer gefragten Vortragsreisenden, wobei sie nicht nur von ihren persönlichen Erfahrungen mit Regierungskritik erzählt, sondern ihren Zuhörern auch ihre libertäre Sicht auf Politik und Gesellschaft anschaulich darlegt. Auf ihrem eigenen YouTube-Kanal hat sie Interviews geführt mit anderen kritischen Geistern wie Henryk M. Broder, Dr. Dr. David Berger, dem PDV-Generalsekretär Dirk Hesse und dem genialen Autor Philipp Anton Mende.

In der augenblicklichen Corona-Krise, die viele Menschen zum Nichtstun verdammt, blieb sie nicht untätig, sondern entwickelte ein neues Videoformat für das Portal der libertären Plattform „eigentümlich frei“: Das „Utagramm der Woche“ – nicht nur ein lustiges Wortspiel, das ein wenig an das „Raabigramm“ von Stefan Raab erinnert, sondern auch inhaltlich eine ansprechende Idee ist, bei der sie fortan jeden Sonntag auf ihre unverwechselbar charmante, humorvolle Art die Heldentaten jener Protagonisten des öffentlichen Lebens zelebriert, die sich in den Tagen zuvor durch hanebüchenen Unsinn oder eklatante Widersprüche ganz besonders hervorgetan haben. Schon die Premiere ist ein Volltreffer – es macht einfach Freude, dieser großartigen, intelligenten Frau zuzuhören, und jeder Satz ist ein Treffer. Ich hätte das nicht besser formulieren können, nur fieser. Aber ich bin ja auch nur die böse Stahlfeder und nicht bezaubernde Uta Ogilvie.

Das 2. Utagramm der Woche: