„Auf jedes Golgatha folgt Auferstehung“ (Popen-Weisheit)

Bislang lief es so: Sebastian Kurz verkündet den Lockdown in Österreich, dem folgte Nachbar Söder, dann die deutsche Bundesregierung, als letzter maulte nur noch Prinz Karneval Armin Laschet. Dann ordnet Kurz das Tragen einer Volksmaske an (obwohl die Ösis auch nicht genug davon haben), damit sympathisieren nun auch die Unseren (Zähne knirschend das RKI). Und nun lesen wir „Kurz plant Wiederauferstehung“. Wie wir ja schon, wenn auch aus anderen Gründen, gemutmaßt haben, ist spätestens am 23. April Schluss mit dem Spuk. Vielleicht deutet ja ein Merkel-Satz in diese Richtung: „Jede Frage muss so gestaltet werden, dass wir immer wieder gucken können: Wird unser Gesundheitssystem überfordert?“ Vielleicht, denn der Satz ist doch schwer zu verstehen. Was meint sie damit, dass eine Frage „so gestaltet werden muss, dass wir immer wieder gucken können?“ Etwa: ‚Wir müssen uns immer wieder fragen: Wird unser Gesundheitssystem überfordert?’ Warum sagt sie das dann nicht? So wird Verschwörungstheorien Tür und Tor geöffnet wie Millionen Sozialmigranten. Es sind Merkel-Sätze wie dieser (wörtlich übersetzt: „Every question has to be designed in such a way that we can keep looking: Is our health system overwhelmed?”), die die New York Times zu einer weiteren Eloge auf die Führerin der freien Welt schreiben ließ: Merkel habe während der Krise klar, ruhig und regelmäßig kommuniziert, als sie dem Land immer strengere soziale Distanzierungsmaßnahmen auferlegte. Wahrscheinlich schleppen die Redakteure der NYT noch immer im Hinterkopf ihr Schulwissen mit, nach dem deutsche Führerinnen und Führer und Kanzlerinnen und Kanzler immer entsetzlich laut schreien, wenn’s ernst wird. Und deshalb sind sie […]