Kommentar zu „Wir sollten einen Gang herunterschalten“ von Erwin der Querdenker

Herr Meuthen hat dann wohl aus „Versehen“ statt die Reset-Taste die Off-Taste erwischt.
Kann ja alles passieren!

Nur gut, dass Herr Höcke keine Spaltung der Partei will und den Willen zu einer geschlossenen Partei hat er nun wirklich unter Beweis gestellt, mit der Auflösung des Flügels.

Nun ist Herr Meuthen am Zug! Eine Entschuldigung und ein Herunterfahren wird da wohl nicht ausreichen.

Im Übrigen sind sich Herr Meuthen und Herr Höcke selbst vor einem Jahr noch mit einem beiderseitigen Respekt begegnet. Es sind wohl auch weniger persönliche Differenzen, die sie trennen, als vielmehr die Angst des Herrn Meuthen vor einer im Grunde rechtswidrigen Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz.
Da muss er Farbe bekennen und zu dem AfD-Parteiprogramm stehen, dass übrigens voll und ganz auf dem Boden des Grundgesetzes steht. Es sind also womöglich persönliche Gründe und die Angst vor der eigenen Zukunft, die ihn zu diesem Fauxpas verleitet haben könnten.
Wenn er also Probleme mit der Führung der AfD hat, sollte er lieber ins zweite Glied zurücktreten.
Niemand würde ihm einen solchen Schritt vorwerfen.
Die AfD steht ganz sicher nicht in einer einfachen Phase ihres Erfolges.