Kommentar zu „Wir sollten einen Gang herunterschalten“ von Erwin der Querdenker

Das „Gedankenspiel“ durch Herrn Prof. Meuthen von einer Spaltung der AfD war nicht nur ein Feheler, sondern außerordentlich schwerer Fehler zur Unzeit, dass ohne wirklich größere Not von ihm in der Öffentlichkeit plaziert wurde.

Ich habe immer vor einer übertriebenen Ausgrenzeritis und deren Folgen für die AfD gewarnt.
Herr Meuthen hatte schon immer Probleme damit gehabt, konträre politische Positionen und Meinungen unter einen Hut zubringen, wie sie in einer angehenden Volkspartei völlig natürlich sind.
In einer solchen Partei gibt es nun einmal verschiedene Strömungen und gerade ein mehr liberal eingestellter Politiker sollte damit souverän umgehen können.

Doch damit hat Herr Meuthen leider Probleme. Er ist sicherlich ein kompetenter Wirtschaftler, doch um eine Partei wie die AfD erfolgreich zu führen, bedarf es mehr.

Er muss sich auch nicht immer wieder für unterschiedliche Positionen entschuldigen, wenn diese Positionen nicht seiner Überzeugung entsprechen. Unterschiedliche Positionen innerhalb einer Partei sind eine innerparteilich gelebte Demokratie und die macht doch die AfD genau zu dem, was sie immer sein wollte, eine attraktive Alternative zur gegenwärtigen Politik.