Rasanter Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Spanien und den USA

Die Stimmung in der Wirtschaft ist sehr schlecht. Der Arbeitsmarkt ist durch die Coronavirus-Krise in vielen Staaten stark belastet. Besonders betroffen sind die USA und Spanien. Wie »Bloomberg« und der »Tagesspiegel« berichteten, haben allein in der letzten März-Woche rund 6,6 Millionen US-Bürger einen Arbeitslosenantrag gestellt. Es wird befürchtet, dass die Arbeitslosenzahlen stärker anwachsen als im Anschluss an die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008.
Auch in Spanien sieht es dramatisch aus. Dort haben seit dem 12. März fast 900.000 Menschen ihren Arbeitsplatz verloren, wie »Welt« berichtete. Nach Angaben der spanischen Arbeitsministerin Yolanda Diaz ist dies ein Rekordwert. Damit sind insgesamt offiziell 3,5 Millionen Spanier arbeitslos gemeldet. Ein Ende der Abwärtsspirale ist nicht in Sicht.
Auch in anderen Staaten droht vielen Menschen der Verlust des Arbeitsplatzes, viele Selbständige und Kleinunternehmer stehen kurz vor dem Aus. Zwar werden in den USA und Europa riesige Hilfsprogramme auf den Weg gebracht. Doch kein Programm kann unendlich in die Länge gezogen werden, falls die Krise andauern sollte.