Peter Hitchens: Wegen der Panik wird unsere Wirtschaft ruiniert

Jede neue Virus-Epidemie ist Grund für Achtsamkeit und Sicherheitsvorkehrungen. Doch kann der Bogen überspannt werden. Die Panik und Hysterie rund um die Verbreitung des neuen Coronavirus sei übertrieben, findet der prominente britische Journalist und Autor Peter Hitchens. In seinem Beitrag für die »Daily Mail« kritisiert er das Vorgehen der Regierung und die neue Stimmung in Großbritannien.
Hitchens befürchtet, dass wir durch den Lockdown in Großbritannien speziell, aber auch in vielen anderen Ländern weltweit, unsere Wirtschaft aufs Spiel setzen. Es könne schwerer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Schaden entstehen.
Schon jetzt würden in Großbritannien Sondergesetze aktiviert werden. Die Polizei fährt Patrouille, um die Bevölkerung zu überwachen. Sogar die Bürger fangen an, sich gegenseitig zu überwachen. Hält sich mein Nachbar auch an die Ausgangsregeln? Wieso ist er heute gleich zweimal Joggen gewesen? Schon gibt es eine Zunahme an Denunzierungen, mit denen die Bürger sich gegenseitig quälen.
Allerdings gibt es auch viele Bürger in Großbritannien, die die neuen Regelungen kritisch sehen. Sie befürchten schwere Folgen für die Wirtschaft. Doch nach Hitchens sei es heute schwer, in der allgemeinen Panikstimmung seiner Stimme Gehör zu verschaffen.
Hitchens unterstützt die Auffassung des Medizin-Professors Sucharit Bhakdi, der in Deutschland sich mit einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt hat [siehe Bericht der »Freien Welt«]. Auch Hitchens fragt sich, inwieweit denn geklärt sei, welche Patienten an dem Coronavirus oder mit dem Coronavirus in Verbund mit anderen Komplikationen gestorben sind.Peter Hitchens kommt zu der Schlussfolgerung:
»Wir müssen eine gründliche unabhängige Untersuchung und den Beweis verlangen, dass dies wahr ist. Denn wenn es nicht so ist, wie ich sehr vermute, dann sind wir in endloser Gefahr. Jede Regierung, die denselben Vorwand benutzt, kann uns wiederholt durch dieses Elend, diese Verarmung und diese Sperrung bringen. Am Ende werden wir, wie die Völker anderer Despotismen, dankbar sein, überhaupt rausgelassen zu werden.« 

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