US-Regierung setzt Kopfgeld-Prämie auf Maduro aus

Die Regierung der Vereinigten Staaten hat jetzt ein Kopfgeld von 15 Millionen Dollar (13,41 Millionen Euro) auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ausgesetzt. US-Außenminister Pompeo erklärte, die Belohnung werde für Hinweise gezahlt, die zur Ergreifung Maduros und weiterer seiner Landsleute führten.

„Drogen-Terrorismus“

Gleichzeitig verkündete US-Justizminister Bill Barr eine Anklage gegen Maduro und venezolanische Regierungsvertreter wegen „Drogen-Terrorismus“. Maduro wird von US-Fahndern zur Last gelegt, einen Drogenhändlerring mit dem Namen „Kartell der Sonnen“ anzuführen. Dem Ring sollen neben Regierungsvertretern auch venezolanische Militärs und Justizvertreter angehören. Die Gruppe soll hunderte Tonnen Kokain geschmuggelt haben.

Die US-Regierung arbeitet seit langem auf einen Sturz Maduros hin, hat zahlreiche Sanktionen gegen Venezuela verhängt und unterstützt den sozialdemokratischen Oppositionsführer Juan Guaidó.

Der Beitrag US-Regierung setzt Kopfgeld-Prämie auf Maduro aus erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.