Kommentar zu Der Stresstest der Politiker kommt nach Corona von reconquistadenuevo

In Köthen (Sachsen Anhalt) wurde im September 2018 ein 22-jähriger Deutscher von zwei Afghanen tot geprügelt. In der Presse und bei den Politikern der Altparteien hatte man sich innerhalb weniger Stunden darauf geeinigt, er sei an einem schwachen Herz verstorben. (Die „Zeit“ schrieb übrigens dazu: „Der Bruder des Getöteten soll ein vorbestrafter Rechtsextremist aus Köthen sein“).
Ursächlich war somit die Herzschwäche des Opfers. Hätte er diese nicht gehabt, hätte er die brutalen Schläge und Tritte der Täter überlebt.
Warum wendet man dieses „geniale Framing“ nicht auf die Todesopfer des Corona-Virus an ? Die meisten von ihnen waren doch alte Leute, viele von ihnen mit Vorerkrankungen an Lunge, Herz oder sonst was.
All diese Menschen sind doch letztlich an Altersschwäche ggf. i.V.m. ihren Vorerkrankungen gestorben. Hätten sie nicht an Altersschwäche und sonst was gelitten, wären sie nicht gestorben. Corona hat ihnen „nur“ den Rest gegeben, so wie die brutalen Schläge und Tritte der Täter in Köthen.
Mit Hilfe dieses „Framings“ könnte die Regierung doch die Corona-Todesfall-Zahlen fast auf Null reduzieren und Deutschland stünde glänzend da in der Corona-Krise.
Komisch, warum die MS-Medien und Politiker noch nicht auf diese Idee gekommen sind. Die Antwort für mich: Sonst könnten sie Ihre erkennbare Agenda nicht durchziehen.