Das Schweigen der Lämmer

In wenigen Minuten ohne Wortmeldungen wurde im Parlament (von parler = reden) der Nachtragshaushalt und damit eine Neuverschuldung von 156 Milliarden Euro abgesegnet. „Bravo!“, werden einige sagen, die Regierung tut was! Das kann man so sehen, aber leider tut sie nur das, was sie sowieso schon immer tut: anderer Leute Geld verbraten. 50 Milliarden für „Flüchtlinge“, von denen die meisten keine sind – kein Problem. 100 Milliarden fürs „Klima“, das sich keinen Deut darum schert – null Problemo. 100 Millionen für linke Aktivisten – Peanuts. Undsoweiterundsofort. Die große Geldverschwendung unter Dr. Angela Merkel. Dabei wissen die Politicos, dass man ihnen nicht trauen kann. Sie trauen sich ja nicht mal selber. Deshalb haben sie 2009 eine Schuldenbremse grundgesetzbeschlossen, beklatscht von den Damen und Herren der Jubelpresse. Papier, so wertvoll wie die Maastricht-Verträge der EU. Übrigens: Die Schuldenquote der diversen Merkel-Regierungen lag immer über den laut Maastricht-Kriterien vorgesehenen 60%. Begründungen dafür finden Sie in der Ablage: Ausreden, diverse. Ja, werden manche sagen, jetzt ist aber Krise, da muss man doch. Klar, aber hätten sie in den fetten Jahren gespart, dann hätten sie jetzt. Haben sie aber nicht. Außerdem: Glauben Sie doch nicht, dass etwa die Autoindustrie demnächst unterstützt oder verstaatlicht wird, weil Corona ist. Deren gefallsüchtige Manager sind dem regierungsamtlichen Klimapopanz bereitwillig gefolgt für ein paar Streicheleinheiten aus dem Kanzleramt und ein paar lobende Worte in der Presse. Nun stehen ihre Elektroautos auf der Halde. Missmanagement genauso in der Politik. Unsere Schönwetterstrategen denken gerade noch bis zu ihrem nächsten Talkshow-Auftritt. Erinnern Sie sich an den Beitrag von […]