Fußnoten zum Donnerstag

Erst vor wenigen Tagen hatte ich doch hier die Forderungen des Islam-Pummelchens Aiman Mazyek, man müsse den armen Muselmanen in den schweren Zeiten der Abstinenz vom gemeinsamen Bückbeten mehr Honig in die Fusselbärte schmieren. Übel islamophob hetzte ich die Vermutung, dass von denen in Krisenzeiten keine Hilfe zu erwarten wäre.
Weit gefehlt!
Als Zeichen der Solidarität und des Zusammenstehens aller Deutschlandbevölkerer schallen ab sofort die bisher kulturunsensibel stummen Muezzin-Lautsprecher von den Bajonetten der Erdoganschen Kasernen und verbreiten die Reine Lehre des Wahren Glaubens.
Wetten, dass dieses Zeichen der Solidarität nicht automatisch wieder abgeschaltet wird, sollte es zu einem Ende des Corona-Wahnsinns kommen.
Kleiner Tipp eins: Jeder, der das hört und nicht sofort zum Islam konvertiert, hat bewiesen, dass er seine Chance bekommen aber nicht genutzt hat und ist somit legitimes Ziel fanatischer Halsabschneider, die den Koran wörtlich – auf Taqqyia: falsch – auslegen.
Kleiner Tipp zwei: Jeder, der das nicht hören will und dagegen protestiert, ist ein islamophober ultrarechter Faschist, gegen den der Staatsschutz die volle Härte des Rechtsstaates einsetzen wird.
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Influencer“, also Leute, deren Hirn aus so vielen lebenden Zellen besteht wie eindurchschnittliches Grippevirus, sind auf eine neue Idee gekommen, sich bei der Generation „ich hasse die alte Umweltsau“ interessant zu machen: das Spiel „Corona-Challenge“ zeigt diese Hirnzombies dabei, wie sie in öffentlichen und Flugzeugtoiletten die Brille ablecken. Also nicht ihre, sondern die Klobrille.
Dass es eigentlich „Noro-Challenge“ oder „Cholera-Lutschen“ heißen müsste, können sie ja nicht wissen. Biologie war freitags.
Sollte der Eine oder Andere davon an irgend einer Seuche krepieren, steht ihm ehrenvoll der Darwin-Award zu und ein offizielles Dankesschreiben, dass er so gnädig war, sich aus dem Spiel der Vermehrung zu nehmen.
Eigentlich würde es reichen, wenn die hirnlosen Klobrillen-Ablutscher die momentane Haribo-Werbung nachspielen: ein brechend voller U-Bahn-Wagen, und alle langen in die gleiche Zuckergummitüte und fressen gemeinsam das Zeug.
Wird einst als Zeitzeugnis einer seltsamen Vergangenheit gelten, als Leute noch nicht vor Angst starben, wenn ihnen jemand näher als eine Armlänge kam.
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Harte Zeiten. Seitdem die Sekretärin im Home-Office arbeitet, muss mancher Chef sich mit Telefonsex begnügen.
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Bei der AfD sind oben Akademiker und die Wählerschaft ist dumm
bei den Grünen dagegen ist es genau anders herum!
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Bei der Zählung der Hospitalisierten und auf Intensiv liegenden Corona-Patienten in Österreich gab es gestern nach einem kurzen Reset plötzlich eine wundersame Verdreifachung. Erst das Dazwischenschalten eines Informationsfilters brachte die gewünschten Fallzahlen; die direkte Einspeisung der automatischen Zählung nach den Eingaben der Ärzte und Spitäler in eine Datenbank, die direkt über ein Dashboard ausgelesen ist, lieferte panikuntaugliche Daten. Gut, dass die Politik das korrigiert hat, bevor jemand fragt.
Bei den Todesfällen bahnt sich auch eine offizielle und eine logische Deutung an. Da momentan jeder Tote, der positiv auf ein Corona-Virus getestet wurde, automatisch als Corona-Opfer eingelistet wird, auch wenn er als fast Hundertjähriger eigentlich an Herzversagen oder Hirnschlag starb, muss man die Deutung genau vornehmen: die offiziellen Zahlen sagen nichts darüber aus, wie viele Menschen an Corona gestorben sind, sondern nur, wie viele mit.
Einen Vergleich der absoluten täglichen Mortalität findet man nirgends. Praktisch, das.
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Der gern „geführte“ Mike Kleiß von „Meedia“ liefert die Morgen-Hymne auf die Große Mutter des nordkoreanischsten Landes diesseits des Ural:
Derzeit gibt es niemanden, der dieses Land so modern, so besonnen, so klar, so umarmend leiten und führen kann. […] Ich möchte noch lange nicht auf diese Kanzlerin verzichten.
Das ganze Volk aber liebt sie, weil es sich in ihrer Hand geborgen fühlt wie ein Kind im Arme der Mutter.“
Also sprach, damals noch falsch gegendert, was ich gerne hiermit korrigiere, in weiser Voraussicht auf die bewegendste Corona-Rede aller Zeiten der größten deutschen Kanzlerin aller Zeiten der Propagandaminister des zweitgrößten deutschen Kanzlers aller Zeiten.
Die Stimme des Ketzers kommt von Dushan Wegner:
Merkels Macht baut auf ihrer Fähigkeit, die Wellen linker Lebenslügen abzusurfen.“
Kopf ab!“ schreit die Herz-Königin.
Und Amen.