Tausende Afrikaner werden gezielt in Schweden angesiedelt

Die Migrationsbehörde sagt nun, dass den Flüchtlingen, die nach Niger evakuiert werden, Priorität eingeräumt wird. Hunderte von ihnen werden nach Schweden kommen. Die meisten sind Somalis und Eritreer und werden voraussichtlich im Juli eintreffen. Die Einwanderungsbehörde hat ein „Neuansiedlungsprogramm“ ins Leben gerufen, um Schweden mit Afrikanern und anderen Einwanderern zu bevölkern.

UNHCR hat an die Staaten Europas appelliert, so genannte Flüchtlinge aus Libyen in Nordafrika zu evakuieren. Seit November evakuierte das von der EU und libyschen Behörden unterstützte UNHCR fast 2000 Menschen.

„Es geht um Frauen und alleinerziehende Kinder“, behauptet die schwedische Migrationsbehörde in einer Pressemitteilung, sie seien Opfer „schwerer Menschenrechtsverletzungen“.

Nachbarn Niger in der Sahara hat die evakuierten Menschen auf dem Luftweg erhalten. Niger will sie jedoch nicht verlassen und tritt ihnen nur deshalb entgegen, weil die EU versprochen hat, die Afrikaner nach Europa zu schicken.

Bisher sind jedoch nur 203 der Evakuierten in Europa „umgesiedelt“, so die schwedische Einwanderungsbehörde.

Schwedens rot-grüne Regierung hat daher angeboten, einige Einwanderer aufzunehmen, und die Einwanderungsbehörde sagt nun, dass sie die Arbeit der „Umsiedlung“ der vom UNHCR evakuierten Flüchtlinge beschleunigt hat.

Die Einwanderungsbehörde wird „Quoten“ -Flüchtlinge priorisieren, die nach Niger evakuiert wurden, sagt einer. „Die Aufnahme der nach Niger evakuierten Flüchtlinge ist eine Rettungsaktion, die Leben rettet“, sagt Oskar Ekblad, Direktor des schwedischen Umsiedlungsprogramms.

Wie viele Schweden erhalten werde, war bisher unklar, aber jetzt gibt die Migrationsbehörde an, dass es mindestens 400 sind. Die Migrationsbehörde ging „hastig“ nach Niger, um Einwanderer in die schwedische Flüchtlingsquote aufzunehmen. Bis jetzt hat UNHCR 199 Menschen der Migrationsbehörde vorgestellt. Die meisten untersuchten Personen waren somalische und eritreische Flüchtlinge, aber auch Menschen aus Mauretanien, Nigeria, Mali, Äthiopien und Syrien erhielten Neuansiedlungsentscheidungen. Sie werden im Juli nach Schweden kommen.

Aber noch mehr Menschen werden nach Schweden geschickt werden. Im September plant die schwedische Einwanderungsbehörde eine neue Reise nach Niger. Der Plan sieht dann vor, weitere 200 Quotenflüchtlinge aufzunehmen. Insgesamt nimmt Schweden in diesem Jahr 5.000 Quotenflüchtlinge unter anderem aus dem Nahen Osten, Afrika und Asien auf.

Quelle: http://www.friatider.se/nu-kommer-hundratals-afrikaner-till-sverige-migrationsverket-p-skyndar-resan

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