FIFA: Hübsche Damen bei WM zu „sexistisch“

Nach gut gebauten Damen auf Werbeplakaten, Bikiniauftritten selbst bei Misswahlen (!) in den USA und Hostessen bei Formel-1-Rennen (in Spielberg sogar im züchtigen „Dirndl“) sind jetzt hübsche Zuschauerinnen dran, die den Unmut linker Spießer erregen. Der Quantensprung in Richtung längst überwunden geglaubter Prüderie: Jetzt stören nicht nur Damen, die aufgrund ihrer Schönheit präsentiert werden, sondern offensichtlich auch Frauen, nur weil sie hübsch und sexy aussehen. Zu viel für eine „offene“ Gesellschaft „fortschrittlicher“ Prägung, auch hier müssen Regeln samt Zensur her.

FIFA will „gegen die Dinge vorgehen, die falsch sind“

Die FIFA will Bilder von attraktiven weiblichen Fans in Zukunft unterbinden, um den „Sexismus“ zu bekämpfen, da man während der WM 2018 beobachtet habe, dass viele der nationalen Regieteams ein Augenmerk auf attraktive Frauen auf der Tribüne gerichtet hätten. Internationale Sender wurden angewiesen, nicht zu viele attraktive Frauen zu zeigen, die auf den Zuschauerrängen der Spiele feiern.

„Wir haben es mit einzelnen Sendern gemacht. Wir haben es mit unseren Host-Broadcast-Diensten gemacht“, sagte Federico Addiechi, FIFA-Diversity-Chef. Er fügte hinzu, dass die FIFA noch nicht „proaktiv“ in Bezug auf die Politik sei, aber man würde „gegen die Dinge vorgehen, die falsch sind“. Und falsch ist offensichtlich, wenn man hübsche Mädchen im TV sieht.

Fotoagentur übt Selbstkritik und untersucht sich selbst

Die „hot female fans“ sind in der Berichterstattung der Weltmeisterschaft weit verbreitet. Während der Fußballweltmeisterschaft in Russland 2018 kam die Fotoagentur Getty Images unter Beschuss, nachdem sie eine Fotogalerie „der heißesten Fans bei der WM“ veröffentlicht hatte. Ein „bedauerlicher Fehler in der Beurteilung“, wie die Agentur reumütig erkannte und sagte, eine interne Untersuchung würde gemacht werden, meldet hollywoodreporter.com.

„Sexismus“ löst „Rassismus“ als Hauptproblem im Fußball ab

Vor Russland 2018 gab es die weit verbreitete Befürchtungen, dass Rassismus und Homophobie beim diesjährigen Turnier die drängendsten Probleme sein würden. Stattdessen ist es der „Sexismus“, der jetzt am meisten Kopfzerbrechen bereitet, so Fare Network, eine Organisation, die die Ungleichheit im Fußball bekämpft.

 

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