Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin: Spätestens seit 2015/16 kann niemand mehr sagen, es ginge auch mit offenen Grenzen

Jürgen Fritz Blog

(Jürgen Fritz) Er gilt als einer der einflussreichsten Denker im Lande. Unter Gerhard Schröder war Julian Nida-Rümelin Staatskulturminister. Das Handelsblatt führte nun ein höchst interessantes Interview mit dem Philosophen. Ein Austausch des Spitzenpersonals sei sowohl in der CSU wie auch der CDU überfällig. Die Währungsunion musste schiefgehen, sei schiefgegangen und konnte nur mit viel Mühe über die Runden gerettet werden, mit der Migration sei es nun wieder so. Demokratische Staatlichkeit ohne funktionierende Grenzen könne es nicht geben. Grenzen seien vielmehr konstitutiv für eine Demokratie. Durch Merkels Botschaft hätten sich viele Menschen überhaupt erst auf den Weg gemacht – das sei Fakt, keine Polemik! Und spätestens seit 2015/16 könne niemand mehr sagen, es ginge auch mit offenen Grenzen.

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