Messerstecher schreit „Allahu akbar“

Junge Freiheit

OBERHAUSEN. Der Messerangriff vor einem Imbiß in Oberhausen am Sonntagabend hat möglicherweise einen islamistischen Hintergrund. Der tatverdächtige 19 Jahre alte Afghane Husain N. soll bei seiner Festnahme „Allahu akbar“ gerufen haben, schreibt die Bild-Zeitung unter Berufung auf Augenzeugen.

Vor dem Angriff, bei dem ein 27 Jahre alter Schweizer schwer verletzt wurde, sei es zu einem Streit gekommen. Der Schweizer soll sich über islamische Gebetsrufe, die der Afghane auf seinem Handy abspielte, beschwert haben. Daraufhin habe der Verdächtige zugestochen. Das Opfer schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Anschließend soll der 19jährige einen weiteren Gast des Lokals verletzt haben.

Husain N. sei vor der Messerattacke in psychiatrischer Behandlung gewesen und war nach Informationen der Zeitung ein islamistischer Prüffall. Staatsanwalt Garip Günes-Böhm sagte: „Wir haben keine Hinweise auf eine politisch motivierte Tat.“ (ag)

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