Hollnagel: Schwächelnder Euro zwingt zum Umdenken

Berlin, 22. Februar 2020. Der Euro-Kurs nähert sich einem Dreijahrestief. Dazu teilt der AfD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Finanzausschuss, Bruno Hollnagel, mit:

„Der Euro hat sich regelrecht zu einem Sorgenkind entwickelt. Man versprach uns Wohlstand, Frieden, eine stabile Währung, würden wir auf die D-Mark verzichten und den Euro annehmen. Allerdings ist der Euro schon seit geraumer Zeit mehr oder weniger unbemerkt auf Talfahrt. Seit 2008 schwächelt er gegenüber dem US-Dollar, ebenso gegenüber dem Schweizer Franken. Beim chinesischen Yen sieht es auch nicht viel besser aus, wenn auch erst seit 2015. Die Schwäche des Euro liegt also mitnichten an der Stärke des US-Dollar, wie einige behaupten.

Auch mit dem Wohlstand hapert es: Das Wachstum in der EU hat sich trotz eines stetig steigenden Außenhandelsvolumens verlangsamt, im Vergleich mit großen wirtschaftlichen Gegenspielern hinkt die EU hinterher. Zumindest in den Nordstaaten werden die Bürger steuerlich geschröpft.

In Brüssel beim Haushalts-Sondergipfel kochen die Emotionen hoch – Spannungen, die dem instabilen Konstrukt des Währungsverbundes schon in die Wiege gelegt waren. Die politischen Entscheidungen der letzten Jahre trugen nur dazu bei, diese Spannungen noch zu vertiefen.
Es ist endlich an der Zeit, sich einzugestehen, dass die Talfahrt des Euro weitergehen wird. Das Märchen einer stabilen Währung kann nicht ewig erzählt werden, denn so wird man nie zu der dringend notwendigen Lösung kommen.“

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