Kommentar zu JF-TV: „Familie am Abgrund“ von Der Sauerlnder

Mit der Zerstörung der Familie ist 1977 begonnen worden, als die Abkehr vom Schuldprinzip hin zum Zerrüttungsprinzip stattgefunden hat. Das ging mit zahlreichen sozialen Ungerechtigkeiten einher, wobei die wichtigste wohl war, daß die untreue Ehefrau sich mal eben scheiden lassen und dennoch Unterhalt kassieren konnte, was nach altem Recht ausgeschlossen war.

Die allgemeinen Lebensverhältnisse wurden sukzessive vom Staat so ausgestaltet, daß die Ehefrau als frühere Hausfrau gar nicht anders konnte, als mitzuarbeiten, damit die Familie sozial mithalten konnte.

Das früher herrschende Familienbild ist vollständig ausgehöhlt worden, in erster Linie zum Schaden der Kinder. Oder glaubt hier jemand, es sei Zufall, daß die Zahl derer, die eigentlich in die geschlossene müßten, kontinuierlich zunimmt? Wir haben mittlerweile ein durch alle Altersklassen reichendes Heer von Leuten, bei denen ständiger Drogenkonsum zum Tagesablauf gehört, wie Essen und Trinken. Anders halten die nicht durch. Bindungsängste, Bindungsunfähigkeit, alles Erscheinungsformen, die durch die Entfremdung von der Familie entstehen. Bei dem heute gängigen schnellen Partnerwechsel werden Körpersäfte ausgetauscht,