Grüner Postenschacher: Ehemaliger Parteimanager wird Generalsekretär im Sozialministerium

Stefan Wallner: Von der Caritas zu den Grünen und nun in ein grün geführtes Ministerium

Groß war die von den zeitgeistigen Systemmedien geschürte Hysterie, weil freiheitliche Minister der früheren türkis-blauen Bundesregierung Korporierte in ihren Kabinetten beschäftigten. Ruhe herrscht hingegen, wenn ein nunmehr ein grünes Regierungsmitglied Postenschacher in Reinkultur macht. Die Rede ist von Sozialminister Rudolf Anschober, der laut Medienberichten Stefan Wallner als Generalsekretär ins seinem Haus installieren will.

Wallner war von 2009 bis 2016 Bundesgeschäftsführer der Grünen. Vor seinem Einstieg in die Politik war Wallner als Generalsekretär der Caritas tätig. Die Caritas ist bekanntlich die wichtigste Organisation der österreichischen Asylindustrie. Im Jahr 2018 – für 2019 liegen noch keine Zahlen vor –gab sie laut dem von ihr veröffentlichten Jahresbericht insgesamt 153,54 Millionen Euro für den Bereich „Asyl, Migration und Integration“ aus. Der Großteil des für den Asylbereich ausgegebenen Geldes stammt von der öffentlichen Hand, also von den Steuerzahlern. Insgesamt kassierte die Caritas 2018 aus öffentlichen Mitteln, also an Steuergeld 573 Millionen Euro.

Auch Wallners künftigem Chef Anschober ist das Wohlergehen der Asyl-Einwanderer ein besonderes Anliegen. Denn als oberösterreichischer Landesrat zählte er zu den größten Kritikern des von der früheren türkis-blauen Bundesregierung auf FPÖ-Initiative beschlossenen Endes der Lehre für Asylwerber. Diese Regelung wurde mittlerweile auch mit den Stimmen der ÖVP wieder gekippt, womit sich zeigt, was vom „Mitte-rechts-Kurs“ von Bundeskanzler Kurz zu halten ist.

[Autor: B.T. Bild: www.wikipedia.org/Multimedia-Blog Brundespraesident.in Lizenz: CC BY-SA 2.0]

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