Ungarn: Der Migrationsdruck auf die Südgrenze wird immer stärker

Am 14. Februar besuchte Orbán zusammen mit seinem slowakischen Amtskollegen Peter Pellegrini die ungarisch-serbische Grenze beim Grenzübergang Röszke. Röszke liegt im Länderdreieck Ungarn-Serbien-Rumänien in unmittelbarer Nähe des Naturparks Donauauen und war der Ort, wo Anfang Februar eine größere Gruppe von illegalen Migranten versucht hatte, die Grenze mit Gewalt zu durchbrechen. Sie konnten nur durch Warnschüsse der dort patrouillierenden Beamten teilweise aufgehalten werden. Trotzdem gelang es einigen der etwa 70 Männer, unerkannt im ungarischen Grenzbereich zu verschwinden. Fünf von ihnen konnten später festgenommen werden, zwei Syrer, zwei Araber aus den israelischen Gebieten und ein Algerier, alle zwischen 25 und 29 Jahren. Sie hatten die Migranten unterwiesen, wie sie sich als Kriegsflüchtlinge ausgeben sollen, um im Westen Asyl beantragen zu können.

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