Fundstück: „Republik auf dem Rückzug”

(Fundstück von Peter Grimm)

„Wir haben es mit einem Paralleluniversum zu tun. Es geht im Grunde um den Konflikt zwischen zwei gegensätzlichen Weltbildern: dem der Emanzipation, der Aufklärung und dem salafistischen Verständnis von einem Gott, der die ungeteilte Aufmerksamkeit und das ganze Engagement des Gläubigen einfordert.“, wird ein Experte zu Beginn eines lesens- bzw. hörenswerten Beitrags im Deutschlandfunk zitiert. Weiter heißt es:

„Es beginne immer damit, dass die Prediger Dinge für unrein und verboten erklären: bestimmte Sachen zu essen, Frauen die Hand zu geben, Juden oder Christen als Freunde zu haben, seinen Körper zu zeigen. Bernard Rougier:

‚Das hat man zuerst in den Umkleideräumen der Fußballvereine gesehen, dass man sich nicht mehr nackt unter die Dusche stellt, weil das den Keuschheitspredigten widerspricht.‘

Bis hin zu den Kleidervorschriften für die Frauen. Das Tragen des Schleiers sei in bestimmten Gegenden für Frauen mittlerweile unausweichlich. Frauen, die dies nicht tun, liefen Gefahr, geschlagen und vergewaltigt zu werden.

Zugleich bräuchten die Frauen den Schleier als eine Art Versicherungspolice gegen Überfälle.  Denn Kriminelle lassen verschleierte Frauen in Ruhe.

Kriminelle und Islamisten stützen sich übrigens gegenseitig, darauf weist Gilles Kepel hin:

‚Wenn Kriminelle sich den Salafisten anschließen, bekommen sie eine Art Freibrief. Es sei ja gottgefällig Drogen an die Ungläubigen verkaufen, weil die damit zugrunde gerichtet werden. Also wird ihnen verziehen.‘“

150 Territorien würden sich bereits in der Hand der Islamisten befinden, die Republik sei auf dem Rückzug, heißt es weiter. In dieser ungeschönten Schilderung der Islamisierung geht es natürlich nicht um das „Land in dem wir gut und gerne leben“, sondern um Frankreich.