Jobbik will härteres Vorgehen gegen Pädophile und Sexualstraftäter

Jobbik unterbreitet dem Parlament ein umfassendes Gesetzgebungspaket, um sicherzustellen, dass Pädophile und Sexualstraftäter härter bestraft werden. Zum Beispiel könnten Personen, die wegen Pädophilie verurteilt wurden, niemals in der Nähe von Kindern arbeiten, auch nicht als Instandhaltungspersonal in einer Schule, wie Jobbik-Abgeordnete Andrea Varga-Damm in ihrer Pressekonferenz vor dem Gerichtshof in Veszprém erklärte.

Mit Bezug auf die Tragödie des in Sóly brutal ermordeten kleinen Mädchens erklärte sie, dass Personen, die solch bestialische Handlungen begehen, niemals wieder frei gehen dürften. Wenn es Gerechtigkeit in der Welt gibt, sollten pädophile Mörder niemals in die Gesellschaft zurückkehren. Der Politiker der größten Oppositionspartei kündigte auch an, dass die Partei die Gesetzesvorlage zur medizinischen Hormontherapie für Pädophile erneut einreichen werde. Sie merkte an, dass Fidesz Jobbiks Vorschläge in dieser Hinsicht immer weggefegt hatte, weil die Regierungspartei sich nicht um den vollen Schutz der zukünftigen Generationen kümmerte.

Frau Varga-Damm erklärte, dass die medizinische Hormontherapie die Wahrscheinlichkeit von Wiederholungsdelikten minimieren kann. Dies ist keine ungarische Idee, da sie bereits in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und Polen angewendet wird.

In Anbetracht der Tatsache, dass die USA und Polen in dieser Hinsicht bereits eine öffentliche Datenbank verwenden, schlägt sie vor, dass Ungarn diese Praxis übernehmen sollte, weil es Bürgern und Arbeitgebern ermöglicht, die Daten von Personen zu prüfen, die wegen Sexualstraftaten verurteilt wurden in ihrer Nachbarschaft leben. Zum Schutz unserer Kinder haben wir alle das Recht, dies zu wissen, betonte Frau Varga-Damm.

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