Spaniel: Arbeitsplatzverlust in der Automobilindustrie – 400.000 Arbeitsplätze in akuter Gefahr

Berlin, 17. Januar 2020. Die AfD-Bundestagsfraktion beantragt eine Aktuelle Stunde wegen des kürzlich veröffentlichten Zwischenberichts der Nationalen Plattform Elektromobilität zum Arbeitsplatzverlust in der Automobilbranche. Gemäß des Expertengremiums der Bundesregierung sind mehr als 400.000 Arbeitsplätze akut in Gefahr.

„Durch den politisch gewollten Umstieg auf die Elektromobilität entfällt ein Großteil der Arbeitsplätze in der Antriebsstrangproduktion, die nicht ersetzt werden können“, so der Verkehrspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Dirk Spaniel.

Er führt weiter aus:

„Die Produktion von Batteriezellen findet vorwiegend im Ausland statt und kompensiert somit nicht die Stellen bei der Entwicklung von klassischen Verbrennungsmotoren. Aus industriepolitischer Sicht verspielt die Bundesregierung die Zukunft unserer Schlüsselindustrie. Denn knapp jeder vierte verdiente Euro im produzierenden Gewerbe entfällt auf Produkte im Automobilbereich.

Der Hype der Elektromobilität ist durch die europäische CO2-Gesetzegebung begründet. Denn ohne einen Mindestanteil an elektrischen Fahrzeugen können die Hersteller die gesetzlichen europäischen Vorgaben bei der Neuwagenflotte nicht einhalten, ohne massive Strafzahlungen an die EU abtreten zu müssen. Um die Arbeitsplätze in der Automobilindustrie erhalten und die CO2-Reduktionsvorgaben einhalten zu können, setzt die AfD-Fraktion auf die flächendeckende Einführung von synthetischen Kraftstoffen.“

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