Friaul-Julisch-Venetien möchte Fotofallen gegen illegale Einwanderer einsetzen

Eine technische Innovation möchte die Region Friaul-Julisch-Venetien gegen die illegale Einwanderung einsetzen. Mit technischen Fotofallen soll die italienisch-slowenische Grenze besser gegen Migranten, die illegal über die Balkanroute und Triest in den Nordosten des Landes einzudringen versuchen, geschützt werden. Neben den mobilen Streifen und den technischen Fotofallen sollen auch Überwachungsdrohnen im Grenzabschnitt zu Slowenien eingesetzt werden.

Einer der Verfechter dieser Maßnahmen ist der Lega-Regionalpolitiker Pierpaolo Roberti, der für Sicherheit und Einwanderungspolitik zuständig ist. Roberti und seine Parteifreunde sind überzeugt, dass mit diesem optischen Erkennungssystem die eingesetzten Grenzschutzorgane zielorientierter handeln können und eine Abwehr der Einwanderer besser möglich ist.

14.000 illegale Einwanderer über Slowenien

Allein 2019 sollen über die Balkanroute rund 14.000 illegale Einwanderer, vor allem aus Afghanistan und Syrien, in die Region Friaul-Julisch-Venetien eingedrungen sein. Das ist laut Sicherheitsbehörden doppelt so viele wie im Jahr zuvor. 5.000 von ihnen wurden durch die Grenzschutzeinheiten aufgegriffen.

Seit Juli 2019 sind vier gemischte italienisch-slowenische Streifen im Einsatz. Zusätzlich sind auch die lokalen Forstschutzorgane in den umfassenden Grenzschutz eingebunden. Der ehemalige italienische Innenminister und Lega-Chef Salvini wollte 2019 sogar einen Anti-Migranten-Wall zu Slowenien aufziehen.

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