Von Quotenmohren und anderen Presselügen

Ein Artikel von FRAGOLIN

von LePenseur

DiePresse eiert peinlich berührt herum:

Richtigstellung: „Quotenmohr“-Sager stammte nicht von Gerhard Kurzmann

In der rechtsradikalen Zeitschrift „Aula“ war der österreichische Songcontest-Teilnehmer Cesar Sampson als „Quotenmohr“ bezeichnet worden, allerdings nicht, wie auf „diepresse.com“ fälschlich berichtet, vom steirischen dritten Landtagspräsidenten.
(Quelle)
Ja, es ist peinlich, als Lügenpresse bezeichnet zu werden, und das noch dazu mit vollstem Recht! Es fragt sich nur: warum braucht DiePresse vom 26. Mai bis zum 7. Juni stattliche zwölf Tage, um ihren Fehler einzuräumen? Denn wenn sie schreibt:
Der dritte Präsident des steirischen Landtags wurde versehentlich ab 26. Mai im Innenpolitik-Channel von „diepresse.com“ für einige Stunden als Urheber dieses Zitats genannt, bis die Nachricht am 27. Mai korrigiert wurde.
… dann erhebt sich schon die Frage: wäre
diese förmliche »Richtigstellung« nicht bereits am 27. Mai fällig gewesen? Statt dessen begnügte man sich damit, den Artikel still zu korrigieren, um über den blamablen Fehler Gras wachsen zu lassen. Offenbar sah Landtagspräsident Kurzmann das nicht so locker. Shit happens — und bisweilen auch für die Systemmedien … wenigstens so lange, als Österreich und seine Justiz nicht ganz auf Ramsch- & Bananenrepubliks-Niveau gelandet sind.

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