Das „Unwort des Jahres“ ist Unsinn

Mit dem Wort „Klimahysterie“ würden „Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und Debatten diskreditiert“, begründete eine Jury aus Sprachwissenschaftlern der Technischen Universität Darmstadt ihre Auswahl. „Der Ausdruck pathologisiert pauschal das zunehmende Engagement für den Klimaschutz als eine Art kollektiver Psychose“, hieß es weiter. Der Begriff sei im vergangenen Jahr gleich von mehreren Vertretern von Politik, Wirtschaft und Medien benutzt worden. Als Beispiel nannte die Jury AfD-Fraktionschef Alexander Gauland, der gesagt hatte: „Die Klimahysterie der anderen Parteien wird die AfD nicht mitmachen.“ Damit, so die Jury, würden auch „wissenschaftsfeindliche Tendenzen“ gestützt.

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