Staatliche Erdölgesellschaft erhöht Produktion, um Regime zu stützen

Weiteren wirtschaftlichen Widerstand leistet das sozialistische Regime in Venezuela gegen eine Machtübernahme durch die konservativ-liberale Opposition. Aktuell meldet die staatliche Erdölgesellschaft PDVSA eine Erhöhung der Produktion um 20 Prozent für den November. Veröffentlicht wurden die Zahlen durch die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC).

Damit trotzt die sozialistische Maduro-Regierung in Caracas offensichtlich den US-Sanktionen gegen die venezolanische Regierung. Diese Sanktionen dienen unter anderem dazu, Maduro von der Macht abzulösen.

Produktion zieht wegen Nachfrage aus Spanien und Indien wieder an

Vor allem eine verstärkte Nachfrage aus Spanien und Indien erhöht die Produktion wieder. “Reliance Industries” aus Indien und die spanische “Repsol” sind hauptverantwortlich für diese gesteigerte Nachfrage. Im November lag die Förderleistung bei 926.000 und 965.000 Barrel pro Tag gegenüber April, wo 1,4 Millionen Barrel gefördert wurden. Im Vergleich dazu lag die Tagesförderung 2009 noch bei 3,2 Millionen Barrel.

Experten gehen davon aus, dass die USA diese Erhöhung der Produktion zu einer neuerlichen Verschärfung der Sanktionen gegen Venezuela führen wird, da der Erdölsektor die wesentliche Basis des Regimes ist.

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