Reaktionärer Adventkalender XV

Es ist wieder einmal so weit:

Ich bin der Staatsfeind Nummer 1.

Nein. Ich bin der Staatsfeind Nummer 1.

Nein, nein. Ich bin der Staatsfeind Nummer 1.

Nein, nein und nochmals nein. Der Staatsfeind Nummer 1 bin ich.

Etc., etc., etc…

Man muss den Eindruck gewinnen, dass dieser Posten überaus begehrenswert ist.

Derweil bildet sich eine türkis-grüne Regierung. Die Wahlversprechen von Kurz erweisen sich als dies, was jeder kritische konservative Geist bereits bei seinem Erscheinen auf der bundespolitischen Bühne geahnt hat. Rechte Rhetorik, linkes Handeln.

Das Bündnis aus progressiven Privatschulabsolventen, die einen linkskatholisch, die anderen konfessionslos mit einem exotischen Hang zu afrikanischen sowie asiatischen Religionen, befindet sich in der Zielgeraden. Die Spannung wird künstlich aufrechterhalten, um die Illusion der konträren Positionen für die eigenen Funktionäre und Wähler weiter zu bespielen.

Die gemeinsame profane Religion des Klimawahns stellt keine Schwierigkeit dar. Immerhin wurden die profanen Jünger durch den Heiligen Vater höchstpersönlich gesegnet.

Dies bedeutet eine Verteuerung von Autofahren, Heizen, Stromverbrauch usw. Sowie eine Verteuerung für energieintensive Branchen, die Säulen der österreichischen Industrie, was sich auf Arbeitsplätze und Konsumenten negativ auswirken wird. Zudem wird sich der Wohnungsbau verteuern, was zu Mieterhöhungen führen wird.

Eine Stimme der Vernunft gegen UNO-Pläne bzw. EU-Beschlüsse zur Ausweitung des Klimawahns ist durch eine österreichische Regierung nicht mehr zu erwarten. Auch eine Stimmenthaltung oder eine Gegenstimme gegen Migrationspakte etc. wird es von Wien aus nicht mehr geben.

Die Aufkündigung der Regierung nach Bekanntwerden des Ibiza-Videos demonstrierte die Macht der Konrads und der Mitterlehners in der ÖVP. Der Abschluss von Türkis-Grün wird Durchgriffsrechte und Ein-Mann-Partei endgültig als mediale Blase entlarven. Kurz ist die gleiche Mainstream-Mogelpackung zur Verhinderung einer Mitte-Rechts-Regierung wie Macron. Und kein konservativer Reformer wie Boris Johnson. Bei Merz bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten.

Also freuen wir uns auf eine progressive Drei-Königs-Regierung. Die Kinder gehen als Caspar, Melchior und Baltasar von Tür zu Tür, um Spenden für die Rettung eines wachsenden Regenwaldes, die Errichtung von Windrädern in Afrika, die illegale Einwanderungshilfe über das Mittelmeer oder freie Kost und Logis für Scheinasylanten zu sammeln. Die neue Regierung wird sogleich mit gutem Beispiel vorangehen und österreichisches Steuergeld nachschießen.

Das Ganze wird mit Bio-Latte und Tofu-Brötchen gefeiert.

Unterdessen gehen die Medien ihrer Lieblingsbeschäftigung nach. Die zeitnahe Dokumentation des Kampfes um den Posten Staatsfeind Nummer 1 auf Doppelseiten. „Mutter aller Schlachten“ etc.

Die tatsächliche Mutter aller Schlachten findet man als Kleinmeldung. Tschetschenische Dschihadisten planten großen Terroranschlag in Wien.

Halleluja!

[Autor: G.B. Bild: www.wikipedia.org/Rendezvous.R Lizenz: CC BY-SA 4.0]

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