Währungspolitik: Steigt Maduro auf den chinesischen Yuan um?

Wird der chinesische Yuan die neue Währungsoption für das krisengeschüttelte Venezuela? Durch US-Sanktionen und eine anhaltende Wirtschaftskrise ordentlich gebeutelt, gibt es offensichtlich strategische Überlegungen des Maduro-Regimes in Caracas, Auftragnehmer und Handelspartner zukünftig über chinesische Konten in der Währung Yuan zu bezahlen.

Yuan gegen US-Sanktionen? 

Damit möchte man sich aus der Umklammerung der US-Administration und ihrer weitreichenden Sanktionspolitik retten.

Kapitalstock für dieses wirtschafts- und währungspolitische Kommandounternehmen Maduros und seiner Regierung, sind offensichtlich Guthaben auf chinesischen Bankkonten, die dort im Gegenzug für Erdöllieferungen geparkt wurden.

Devisen statt Landeswährung Bolivar als Zahlungsmittel

Sowohl die venezolanische Regierung als auch staatliche und halbstaatliche Unternehmen, wie etwa die Ölgesellschaft PDVSA, versuchen schon länger, internationale Geschäfte nicht in der Landeswährung Bolivar, sondern in Devisen abzuwickeln. In jüngerer Vergangenheit sollen sowohl der Euro als auch der US-Dollar vermehrt im Außenhandel durch Venezuela eingesetzt worden sein.

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