Die UN tun es wieder

Ursprünglich sollte die Konferenz in Santiago in Chile stattfinden, musste jedoch ausgelagert werden infolge der Unruhen in der Bevölkerung, die es leid war, die immer höheren Kosten der radikalen Vorschriften der chilenischen Regierung bzgl. erneuerbarer Energie aufzubringen. Jawohl, die UN-Klimakonferenz musste anderswohin verlagert werden, weil Chile genau die Politik verfolgte, welche die UN in ihren Klima-Maßnahmenpaketen fordert.

Die UN-Wetterkonferenz dieses Jahres ist von besonderem Interesse, steht doch die Mitgliedschaft der USA im Pariser Klimaabkommen in Frage. Im vorigen Monat hat Präsident Trump den UN offiziell mitgeteilt, dass die USA sich im nächsten Jahr daraus zurückziehen werden. Seine demokratischen Opponenten scheinen sich einig in ihrer Absicht zu sein, dem Abkommen wieder beizutreten, so sie denn gewählt werden.

In jedem Jahr gibt es einen gewaltigen Propagandaschub in den Medien bzgl. globaler Erwärmung, vor und während der Konferenz. Dieses Jahr macht da keinen Unterschied, außer vielleicht den, dass die Befürworter der globalen Erwärmung aufs Ganze gehen und ihrem Narrativ immer mehr Dramatik verleihen in der Hoffnung, die USA in den Vertrag zurück zu drängen.

Gerade erst vor ein paar Tagen veröffentlichte Marc Morano auf dem CFACT-Blog Climate Depot einen Artikel über Versuche, den zu harmlos klingenden Begriff Klimawandel als etwas Dramatischeres darzustellen wie etwa „Klima-Kollaps“ oder „verbrannte Erde“. Ironischerweise ist der Begriff Klimawandel selbst eine Umformulierung des früheren Terminus‘ „globale Erwärmung“.

Diese Umbenennung ist ein weiterer Versuch der Presse, die Öffentlichkeit zu ängstigen, indem natürliche, normale Wetterereignisse zu etwas Brandgefährlichem gemacht werden. Allerdings fallen diese Behauptungen sofort in sich zusammen, sowie sie wissenschaftlich auch nur ein wenig genauer unter die Lupe genommen werden.

Die Klimawissenschaftlerin Dr. Judith Curry hat dazu einen sehr tief greifenden Beitrag geschrieben, der des Lesens wert ist. Hier ein Auszug daraus:

Während der letzten drei Jahrzehnte befand sich der ,Karren‘ der Klimapolitik weit vor dem ,Pferd‘ der Wissenschaft. Der Klimawandel-Vertrag 1992 ist von 190 Ländern unterzeichnet worden, noch bevor die wissenschaftlichen Beweise auch nur einen wahrnehmbaren menschlichen Einfluss auf das globale Klima zeigten. Das Kyoto-Protokoll 1997 wurde implementiert, bevor wir irgendwie Vertrauen hatten, dass die jüngste Erwärmung vom Menschen verursacht ist. Es gab ungeheuren politischen Druck auf die Wissenschaftler, Ergebnisse zu präsentieren, welche diese Verträge stützen würden. Dies führte zu einem Trieb, einen wissenschaftlichen Konsens zu fabrizieren hinsichtlich der Gefahren eines vom Menschen verursachten Klimawandels.

Emissionen fossiler Treibstoffe als Klima-,Kontrollhebel‘ ist ein einfacher und verführerischer Gedanke. Allerdings handelt es sich dabei um eine irreführende Über-Vereinfachung, kann sich doch das Klima aus natürlichen Gründen in unerwartete Richtungen entwickeln. Unabhängig von Unsicherheiten bzgl. zukünftiger Emissionen stehen wir immer noch vor einem Faktor 3 hinsichtlich der Sensitivität der Temperatur auf der Erde auf einen steigenden atmosphärischen Kohlendioxidgehalt. Wir haben keine Ahnung, wie sich die natürliche Klima-Variabilität (Solar, Vulkane, Meeresströme) im 21. Jahrhundert entwickeln wird und ob die natürliche Variabilität über den menschlichen Einfluss dominieren wird oder nicht.

Dr. Curry weist immer wieder darauf hin, dass Klima-Kampagnen-Organisationen und die Medien Angst erzeugende Stories verbreiten, die wissenschaftlich absolut ungerechtfertigt sind. Sie dienen nur den Interessen jener, die Profit aus den enormen Ausgaben bzgl. Klima Profit schlagen möchten, und jener auf der linksextremen Seite, welche Klima missbrauchen, um uns in den Sozialismus zu zwingen.

Der sozialistische spanische Premierminister, welcher erpicht darauf war, COP von Chile nach Madrid zu bringen, sagte Folgendes über Klimapolitik: „Sie muss der Hebel der Änderung sein gegen Ungleichheit, sie muss Gerechtigkeit und Gleichheit implizieren“, sagte Sanchez. „Mein Land hat dieses Mandat angenommen und ist dazu bestimmt zu agieren. Fortschritt verdient es nicht, Fortschritt genannt zu werden, wenn er nicht nachhaltig ist“.

Im Verlauf von COP25 wird CFACT ausführlich berichten, was gesagt wird, sowie die wirklichen Agenden hinter all dem aufdecken. Man sollte regelmäßig bei CFACT.org und ClimateDepot.com schauen.

Wir haben ebenfalls einige Überraschungen in petto.

[da dieser Beitrag via E-Mail beim EIKE einging, kann kein Link angegeben werden.]

Übersetzt von Chris Frey EIKE