Das Kind im Greise: Van der Bellen blamiert Österreich

Und: Wie reisen die hohen Herren eigentlich an?

In Madrid findet zur Zeit ein „Klima-Gipfel“ statt. Breit diskutiert, medial ausgewalzt. Nicht nur jede Rede wird großseitig erwähnt, sondern der arme Konsument wird auch täglich darüber informiert, wo die Hl. Greta aus Schweden – im Volksmund auch „Klima-Gretl“ genannt – zur Zeit gerade weilt.

Eine viel interessantere Frage bleibt allerdings von den seriösen Qualitätsmedien unbeantwortet: Wie sind die hohen Herren, die Staatschefs aller Länder, eigentlich angereist? Auch wie Greta mit Schiff und Zug? Oder etwa mit Privatjet, Chauffeur und Taxi? Und wie erst reisen die unzähligen Journalisten an, die Berater und Beobachter, die Sekretäre und Schreiber?

Wie viele Abgase erst schleudern die Polizeiwägen- und Hubschrauber in die Luft, die dieses sinnfreie Spektakel überwachen? Wäre das alles nicht viel einfacher, kostengünstiger und umweltfreundlicher mit Video-Schaltung gegangen? Stattdessen gönnen sich die Staatschefs auf Kosten des braven Steuerzahlers einen Luxusurlaub in Spanien.

Den Vogel dieser Veranstaltung schoss dann Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen ab, der bewies, dass auch in so manchem Greise noch ein Kind stecken kann. Und so zog er – vor versammelter Öffentlichkeit – einen kleinen, weißen Stoffbären aus der Tasche, den er dem 6-jährigen Sohn einer Mitarbeiterin schenken wolle.

„Wir müssen Strom sparen, sonst sterben die Eisbären“, meint Van der Bellen.
Da fragt man sich doch etwas ratlos: Wo sitzen eigentlich tatsächlich die Verschwörungstheoretiker? Wenn ich ein Licht aufdreh, sterben die Eisbären?

[Autor: A.L. Bild: www.wikipedia.org/Evangelische Kirche in Österreich Lizenz: CC BY-SA 2.0]

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