USA sanktionieren Erdöl-Lieferungen zwischen Venezuela und Kuba

Die US-Sanktionen gegen das sozialistische Regime in Venezuela wachsen sich immer mehr zu einem massiven Wirtschaftskrieg aus. Die US-Administration in Washington hat jetzt weitere Schritte gegen Erdöllieferungen zwischen Venezuela und Kuba eingeführt. Sechs Öltanker, die Rohstofflieferungen von Venezuela nach Kuba durchführen, wurden jetzt auf die sogenannte „Liste der sanktionierten Körperschaften“ gesetzt.

Zuständig dafür ist das in Washington ansässige Amt für Kontrolle ausländischen Vermögens des US-Finanzministeriums. Im einzelnen handelt es sich um die „Ikarus“, die unter panamesischer Flagge fährt, sowie die „Luisa Cáceres de Arismendi“, „Manuela Sáenz“, „Paramaconi“, „Terepaima“ und „Yare“, die alle unter venezolanischer Flagge die Weltmeere befahren.

Kuba wegen Venezuela im Visier der US-Administration

Neben Venezuela selbst steht vor allem das „sozialistische Bruderland“ Kuba im Visier der US-Administration und ihrer Maßnahmen. So würde Kuba durch die Aufrechterhaltung von Handelsbeziehungen das Regime von Staatspräsident Nicolas Maduro stützen. Damit verhindere man eine Rückkehr zur Demokratie, wie US-Außenminister Mike Pompeo betont.

Zuletzt waren aber neben der Demokratie auch handfeste ökonomische Interessen der USA und einiger internationaler Erdölfirmen bekannt geworden, die sich von einem Umsturz in Venezuela einen Zugriff auf die dortige Rohstoff-Förderung erwarten.

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