Reaktionärer Adventkalender I

Die besinnliche Zeit. Das Fest der Freude und der Liebe. Ruhe. Innere Einkehr. Fürwahr.

Und für die Kinder soll es auch so sein und so bleiben. Denn: Was wäre Weihnachten ohne Kinder. Fürwahr.

Dennoch sollte die Adulescens den Blick auf die Fakten beibehalten. Fürwahr.

Hier also der Beginn einer kleinen täglichen, reaktionären Rundschau: „Der reaktionäre Adventkalender I“

Die islamistischen Attentate in London und Den Haag befeuern den Belagerungszustand des christlich-jüdischen Westens. Barrieren, Käfige, Polizeipräsenz auf den europaweiten Christkindlmärkten bzw. Weihnachtsmärkten in protestantischen Ländern, stehen exemplarisch hierfür.

Parallel hierzu stehen Nikolaus, Krampus, Christkind, Weihnachtsmann, Silvester etc. als Mischung von heidnisch-keltisch-germanisch-katholisch-protestantischen Gebräuchen unter Belagerung der nihilistischen Linken. Sie nehmen nicht nur den Weihnachtsmann ins Visier, der fälschlicherweise als Produkt eines angeblich aggressiven US-Kapitalismus kritisiert wird – tatsächlich entstand er aus der Tradition protestantischer Deutscher und wurde durch den deutschstämmigen Karikaturisten Thomas Nast in Amerika ebenso populär wie beliebt – sondern auch das katholische Christkind, den Nikolaus und den Krampus. Fürwahr keine Symbole des finsteren anglo-amerikanischen Turbokapitalismus. Dem wir unter anderem Internet, I-Phone, LapTop etc. verdanken. Und nicht verzichten…

Der Linken geht es vielmehr um eine Attacke auf Symbole, Traditionen sowie Werte des Westens. Gleich ob protestantisch, gleich ob katholisch, gleich ob anglo-amerikanisch, gleich ob europäisch.

Wie sagte Huntington: Wenn Europa und Amerika getrennt marschieren, werden sie früher oder später getrennt geschlagen.

Das Attentat in London wurde durch einen Islamisten verübt, welcher sich bereits im Gefängnis befand. Er wurde für die konkrete Planung und Vorbereitung von Terroranschlägen verurteilt. Leider wurde er mit Fußfessel enthaftet.

Innerhalb der konservativen Partei gab es im Zuge der Brexit-Debatte, auch eine Auseinandersetzung zwischen so genannten Thatcheristen und so genannten Waschbär-Konservativen. Die Linie verlief nicht zufällig entlang der Leave- und Remain-Positionen. Mit einer konservativen Brexit-Mehrheit wird es auch eine Zero-Tolerance-Mehrheit geben. Die gegenwärtige Innenministerin ist eine glühende Verehrerin der Iron Lady. Ihr Verbleib im Kabinett wird derartiges in Zukunft verhindern. Aufräumarbeiten sind nicht vom einen auf den anderen Tag erledigt.

Beeindruckend sind Mut und Entschlossenheit mit dem sich zufällige Passanten dem Attentäter entgegenwarfen, um Schlimmeres zu verhindern. Was ihnen bis zum Eintreffen der Polizei auch gelang.

In ihnen ticken noch immer der Charakter der britischen Bulldogge und in ihnen schlägt noch immer das Herz des John Bull.

In Den Haag konnten die Opfer der Attacke das Krankenhaus glücklicherweise wieder verlassen. Der Täter wurde zunächst als Mann mittleren Alters nordafrikanischer Herkunft beschrieben. Mittlerweile wurde die Täterbeschreibung zurückgezogen. Rückschlüsse obliegen dem Hausverstand.

Und was machen eigentlich Sebastian Kurz und Werner Kogler? Während der Verfasser dieser Zeilen darüber nachdenkt, aufgrund mangelnder Informationen durch Schwarz-Grün, ertönt der Austro-Pop-Klassiker „I wüll ham nach Fürstenfeld“ im Hintergrund. „Fongt a Dirndl on zu redn mit mir. Schworze Lippn, grerne Hoar. Do konnst ja Ongst kriagn, wirkli woar“ oder so ähnlich. Dennoch verständlich…

[Autor: G.B. Bild: www.wikipedia.org/Axel Hindemith Lizenz: ]

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