Wie 1933: Es brennen wieder Bücher – diesmal in Frankreich

Frankreich hat ähnliche Probleme mit linkem Meinungsterror wie Deutschland: Vorträge und Veranstaltungen, die dem faschistoiden Abschaum nicht in den Kram passen, werden mit massiver Gewalt verhindert.
Im Unterschied zu Deutschland, wo fast alle das schulterzuckend oder gar mit klammheimlicher Freude hinnehmen, fordern französische Intellektuelle, Professoren und Politiker den Einsatz polizeilicher Mittel, um zu gewährleisten, dass Frankreichs Universitäten ein Ort des freien Gedankenaustauschs bleiben.

Besonders dieser Absatz hat es in sich:

„In Lille verhinderten Demonstranten gerade einen Auftritt von François Hollande, der einen Vortrag über „Die Krise der Demokratie“ halten wollte. Der frühere Staatspräsident musste die Universität unter Polizeischutz verlassen, 450 Exemplare seiner Bücher wurden zerstört.“

Ja, Bücher zerstören, ich glaube, da klingelt was, oder?

Linke Widersprüche, Folge 64.256.244: Angebliche Nazis mit waschechten Nazi-Methoden bekämpfen.

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P.S.: Und so ging es damals los …

„Die Deutsche Studentenschaft plant anlässlich der schamlosen Gräuelhetze des Judentums im Ausland eine vierwöchige Gesamtaktion gegen den jüdischen Zersetzungsgeist und für volksbewusstes Denken und Fühlen im deutschen Schrifttum. Die Aktion beginnt am 12. April mit dem öffentlichen Anschlag von 12 Thesen, Wider den undeutschen Geist’ und endet am 10. Mai mit öffentlichen Kundgebungen an allen deutschen Hochschulorten.

Die Aktion wird – in ständiger Steigerung bis zum 10. Mai – mit allen Mitteln der Propaganda durchgeführt werden, wie: Rundfunk, Presse, Säulenanschlag, Flugblätter und Sonderartikeldienst der DSt-Akademischen Korrespondenz.“

 Deutschen Studentenschaft | 6. April 1933

Quelle