Gruppenvergewaltigung in Düsseldorf: Afrikaner und Brasilianer festgenommen

Die vier mutmaßlichen Vergewaltiger lauerten der 22-Jährigen
an der S-Bahnstation Volksgarten in einer Unterführung auf. Unter dem Vorwand,
sie sicher durch den Park nach Hause begleiten zu wollen, führten sie die junge
Frau durch den Park, wo sie sie nach Angaben der Polizei in Düsseldorf „gemeinschaftlich
sexuell missbrauchten“.

Schlimmeres wurde offenbar nur verhindert, weil ein Zeuge eine
Streifenwagenbesatzung alarmieren konnte. Die Polizisten konnten nicht nur die
Frau befreien, sondern auch einen der Täter, den 32-jährigen Brasilianer,
direkt am Tatort festnehmen. Der Mann sitzt bereits in Untersuchungshaft.

Mehr zum Thema auf 1984 – DAS MAGAZIN

Offenbar hat der Festgenommene seine Mittäter verraten. Am
Donnerstag führten die Ermittlungen zur Identifizierung und Festnahme eines Marokkaners,
eines Angolaners und eines weiteren Brasilianers. Sie sollen noch an diesem
Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden. Den mutmaßlichen Vergewaltigern drohen
mindestens zwei Jahre Haft.

Dies war bereits die zweite Gruppenvergewaltigung in
Düsseldorf in knapp sechs Monaten. Bereits an Pfingsten 2019 wurde eine
51-jährige Wuppertalerin im Hofgarten Düsseldorf Opfer einer Gruppenvergewaltigung,
raubten ihr anschließend noch Handtasche und Handy.

Die Täter damals waren vier Jugendliche, alle unter 18: zwei
Iraner, ein Afghane und eine Türkin – alles polizeibekannte Intensivtäter. Auch
damals griffen die Behörden durch, alle vier sitzen „ungeachtet ihres Alters“
in Untersuchungshaft.