Offenbach: Islamischer Anschlag wohl nur knapp verhindert

Schon wieder ist Deutschland wohl nur knapp einem schweren moslemischen Anschlag entgangen. In Offenbar wurden drei Männer verhaftet, die planten, einen Bombenanschlag durchzuführen. Die Tat sei religiös motiviert gewesen. Die drei Männer – ein Mazedonier mit deutscher Staatsbürgerschaft und zwei Türken –, sympathisierten in der Vergangenheit mit dem Islamischen Staat.
Bei der Aktion der Polizei durchsuchten Beamte des hessischen Landeskriminalamts drei Wohnungen in Offenbach. Insgesamt waren etwa 170 Beamte sowie Spezialkräfte der Polizei beteiligt. Gefunden wurden zahlreiche Beweismittel, darunter schriftliche Unterlagen und elektronische Datenträger. Speziell bei dem 24-jährigen Hauptbeschuldigten wurden verschiedene Substanzen zur Herstellung von Sprengstoff und entsprechende Gerätschaften sichergestellt. Es gibt Hinweise, dass er im Internet nach Schusswaffen gesucht hat.
Vor dem Hintergrund solcher Anschlagspläne ist die Nachricht, dass die Türkei 10 IS–Kämpfer nach Deutschland ausweist, noch einmal bedrohlich. Ankara beruft sich dabei auf die Deutsche Staatsbürgerschaft der islamischen Terroristen. Einmal mehr zeigt sich die laxe Vergabe von Staatsbürgerschaften und die weitestgehend fehlende Möglichkeit, solche abzuerkennen, als besonderes Übel. Ohne die permanente Einbürgerung, die vielen grünen und roten Politikern gar nicht schnell genug gehen kann, hätte die deutsche Polizei weniger Probleme, solche Täter umgehend in ihre Heimat zu schicken.
Zu dieser juristischen Frage kommt allerdings noch die stete Doppelmoral einer links-grünen Polit– und Medienlandschaft. Ein ähnlicher Fall mit rechtsradikalen Verdächtigen würde einen Sturm der Entrüstung und die nächste Welle von Analysen vermeintlich ostdeutscher Mentalitäten auslösen. Zum Islam aber fällt den Verantwortlichen nichts weiter ein als neue Forderungen nach moslemischen Feiertagen und islamischem Religionsunterricht. Grad so, als hätte das eine mit anderen ganz und gar nichts zu tun.