Gelungene Integration

In Oberösterreich ist ein „gut integrierter“ Afghane, der bereits mit seinem Fahrschul-Rallye-Video für Aufmerksamkeit gesorgt hatte (die „Einmann“s sind inzwischen nicht nur amts-, sondern auch medienbekannt, wie es scheint) anscheinend einem Irrtum aufgesessen. Der Aufruf deutscher Unionspolitiker, der auf die Stegnersche Hetze, man müsse das politische Personal der AfD mit allen Mitteln bekämpfen, auch noch die eindeutige Formulierung setzte: „…bis auf‘s Messer!“, wurde von dem armen traumatisierten Schutzerflehenden anscheinend falsch verstanden.
Man kann ja auch so komische Kürzel wie „AfD“ oder „FPÖ“ oder „ÖRK“ schonmal verwechseln, und rote Häkchen oder rote Kreuze oder rote Ös, wer soll das beim Barte des Propheten denn auseinanderhalten können, wenn man gewohnt ist, so zu schreiben:
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Also machte er sich mit dem gleichen Übereifer wie bei seinemlegendären vierten Fahrprüfungsversuch, der damals wieder ohne Schein aber dafür mit vier kaputtgedrifteten Reifen und der nationalen Bekanntheit als Vollidiot endete, an den nächsten Versuch, seine Nützlichkeit und vorbildliche Integration unter Beweis zu stellen. Erst erdolchte er einen Rot-Kreuz-Mitarbeiter in einer „Flüchtlingsunterkunft“, in der er allerdings nicht einmal wohnte, und der nur durch ein Wunder überlebte, und dann traf er auch noch auf den personifizierten Ösi-Fascho, das Glanzstück des Schwerstverbrechers: einen alten weißen toxischen Mann, Bauer, also zum Gräuel Allahs Schweine züchtender und Bier trinkender rassistischer islamophober Hauptschuldiger an allem Elend der Welt inklusive der eigenen Unfähigkeit, Dummheit, Frustration und Hasszerfressenheit. Und der hatte auch noch ein Auto, das der arme unseren Schutz und unsere Hilfe erflehende Fluchttraumatisierte gerade gut brauchen konnte. Also dachte er sich wohl, wenn ich jetzt dieses Auto benutze, dann wäre es gut, wenn ich ein klimarettendes CO2-Äquivalent spende, und schlitzte auch den Altbauern auf. Klimatechnisch ein voller Gewinn.
Wie überrascht muss er gewesen sein, wie missverstanden und wieder einmal von diesem latent rassistischen und faschistischen Dreckstaat islamophob diskriminiert muss er sich gefühlt haben, der Ärmste, als plötzlich wie aus seinem schlimmsten Alptraum am Hindukusch die bekannt brutale Polizei hereinstürmte, ihn in Ketten legte und in den Kerker warf! Er hatte doch alles richtig gemacht, naja, bis auf das Hoppala mit dem roten Kreuz, aber Kreuz, denkt mal nach, das ist schon auch ordentlich provokant gegenüber einem Vertreter des seit Jahrtausenden von brutalen Kreuzzüglern heimgesuchten friedliebenden Muselmanen, aber der Rotkreuzzügler hat es ja eh überlebt, ist also eigentlich gar nichts passiert, wenn man es genau nimmt, außer dass die CO2-Bilanz unseres Planeten für die etwa 1,7 Sekunden, bis das nächste Baby das Licht einer afrikanischen Hütte erblickt hatte, ein winziges Plus aufzuweisen hatte, für das wir dem Guten doch nun wirklich dankbar sein müssten, oder?
Und weil er ein armer traumatisierter Schutzerflehender ist, ein Opfer toxischer weißmännlicher Politik der Unterwerfung von Frauen und Farbigen, ein von islamophoben Rassisten hetzgejagter und im von SUV-Fahrern menschgemachten Klimawandel verbrannter verzweifelter Geflüchteter, der sich von der latent nazihaften österreichischen Faschistengesellschaft mit ihren alten schweinezüchtenden und biertrinkenden Ungläubigen allein gelassen und verraten gefühlt hat, der es nur gut meinte und weil er keinen Wertekurs am BFI vermittelt bekam auch nicht wissen konnte, dass wir das generell nicht so positiv sehen, wenn Leute geschächtet werden, wird es dann irgendwann in einem halben Jahr wohl von einer Mitleidstränen in ihr Tempotuch heulenden Jungrichterin zum amtsbekannten Freifuß erklärt, dem die Unbill der U-Haft und der erlittenen Schmach nur gemildert werden kann, wenn wir ihn endlich ankommen lassen und herzlich in unsere Mitte aufnehmen, sprich, ihm schnell ein Haus schenken, in das er mit seiner Familie einziehen kann, und diese alle lebenslang versorgen und umhegen.
Den Führerschein kann er als Geschenk obendrauf bekommen, wer weiß, vielleicht braucht man den nochmal.