Nobelpreise: Wo bleibt die Geschlechtergerechtigkeit?

(Thomas Rietzschel) Die Forderung nach einer Frauenquote bei der Vergabe der Nobelpreise ist nicht mehr und nicht weniger als der infantiler Irrglaube einer intellektuell verarmten Konsumgesellschaft, bar jeglichen Respekts vor dem Geist. Der Wettbewerb um die Nobelpreise ist allemal ein offener. Frauen wie Männer können das Rennen machen, heute mehr denn je.