Fundstück: „Unsere Mauern brechen …”

(Fundstück von Peter Grimm)

Im Tagesspiegel durfte Harald Martenstein dieser Tage ein paar lesenswerte Widerworte zum ansonsten allseits medienpräsenten Überbierungswettbewerb in Sachen staatlicher „Klimarettung“ publizieren:

„Das Klima wird nicht gerettet. Aber der Staat wird noch mehr Geld für sich abzapfen, die Krake wächst weiter. Laut einer Studie der OECD, überall nachzulesen, sind wir schon jetzt das Land mit der zweithöchsten Belastung durch Steuern und Sozialbeiträge. Weltweit! Schweden haben wir weit abgehängt. Vor allem die Mittelschicht wird geschröpft. Ab 56 000 Euro brutto im Jahr gilt der arbeitende Mensch als Superreicher und zahlt den Spitzensteuersatz. Wohin fließt dieses Geld? Unsere Sozialausgaben sind auch Weltspitze, sie betragen mittlerweile 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, eine Billion – das ist eine Zahl mit zwölf Nullen. Und es werden immer neue Leistungen draufgesattelt, obwohl die Infrastruktur verfällt. Obwohl wir Antifaschisten sind, haben wir die Naziparole ‚Unsere Mauern brechen, unsere Herzen nie‘ voll umgesetzt.“